Africanis
Der afrikanische Urhund mit 7.000 Jahren natürlicher Selektion
Steckbrief
- Herkunft
- Südafrika
- Größe
- 45–60 cm
- Gewicht
- 15–30 kg
- Lebenserwartung
- 12–15 Jahre
- Gruppe
- Nicht FCI-anerkannt
Charakter & Wesen
Haltung & Pflege
Der Africanis eignet sich ideal für ein Haus mit Garten in ländlicher oder vorstädtischer Umgebung. Eine reine Wohnungshaltung ist nicht empfehlenswert, da er Bewegungsfreiheit im Freien schätzt. Tägliche Bewegung von ein bis anderthalb Stunden ist empfehlenswert. Er verträgt Hitze ausgezeichnet und ist an warme Klimabedingungen angepasst. Seine soziale Natur macht ihn zu einem guten Zweithund. Die Verträglichkeit mit anderen Hunden und Haustieren ist in der Regel gut. Er kann als Wachhund fungieren, ohne dabei übermäßig territorial zu werden. Der Africanis ist einer der wenigen Hunde, die auch für weniger erfahrene Halter geeignet sein können.
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Jetzt vergleichenErnährung
Der Africanis ist ein genügsamer, anpassungsfähiger Hund, der keine besonderen Ernährungsanforderungen stellt. Hochwertiges, ausgewogenes Futter ist empfehlenswert, wobei er mit einer Vielzahl von Nahrungsmitteln gut zurechtkommt. Zwei Mahlzeiten pro Tag sind für erwachsene Hunde empfehlenswert. Die Futtermenge sollte an Alter, Gewicht und Aktivitätsgrad angepasst werden. Er neigt weniger zu Futtermittelallergien als viele moderne Rassen. Übergewicht sollte dennoch vermieden werden. Omega-Fettsäuren fördern ein gesundes Fell. Frisches Trinkwasser muss stets zur Verfügung stehen.
Gesundheit & Krankheiten
Der Africanis ist eine der gesündesten Hunderassen der Welt, ein Ergebnis von Jahrtausenden natürlicher Selektion, bei der nur die fittesten Hunde überlebten. Rassetypische Erkrankungen im Sinne moderner Rassehunde existieren praktisch nicht. Seine natürliche Resistenz gegen viele Parasiten, insbesondere Zecken, ist wissenschaftlich dokumentiert und bemerkenswert. Die genetische Vielfalt ist aufgrund des großen, nicht eingeschränkten Genpools sehr hoch. Einzelne Tiere können natürlich an allgemeinen Hundekrankheiten leiden. Die Lebenserwartung von 12 bis 15 Jahren ist für einen mittelgroßen Hund ausgezeichnet. Regelmäßige Grundvorsorge, Impfschutz und Parasitenprophylaxe sind trotz der natürlichen Robustheit empfehlenswert.
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Tarife vergleichenErziehung
Der Africanis ist intelligent, kooperativ und grundsätzlich lernwillig, zeigt aber eine natürliche Unabhängigkeit, die respektiert werden sollte. Positive Verstärkung führt zu ausgezeichneten Ergebnissen. Frühe Sozialisierung ist empfehlenswert, obwohl er von Natur aus sozial kompetent ist. Der Rückruf sollte konsequent trainiert werden, da er einen gewissen Jagdinstinkt besitzt. Seine natürliche Intelligenz und Anpassungsfähigkeit machen ihn zu einem dankbaren Schüler, wenn das Training abwechslungsreich und sinnvoll gestaltet wird. Er eignet sich überraschend gut für verschiedene Hundesportarten.
Geschichte & Herkunft
Der Africanis ist das Ergebnis von schätzungsweise 7.000 Jahren natürlicher Selektion auf dem afrikanischen Kontinent. Seine Vorfahren kamen vermutlich mit frühen Wanderungsbewegungen aus dem Nahen Osten nach Afrika und verbreiteten sich über den gesamten Kontinent. Archäologische Funde belegen die Präsenz von Hunden dieses Typs im südlichen Afrika seit Tausenden von Jahren. Im Gegensatz zu fast allen anderen Hunderassen wurde der Africanis nie gezielt nach einem Rassestandard gezüchtet, sondern hat sich durch natürliche Selektion und die losen Anforderungen des Zusammenlebens mit ländlichen afrikanischen Gemeinschaften entwickelt. Die Africanis Society wurde gegründet, um diesen einzigartigen Hundetyp als natürliche Landrasse zu erhalten und vor der Vermischung mit importierten Rassen zu schützen. Eine FCI-Anerkennung wird bewusst nicht angestrebt, um den natürlichen Charakter der Rasse zu bewahren.
Kosten im Überblick
| Futter | 35,00 €/Monat |
| Versicherung | 25,00 €/Monat |
| Tierarzt (Vorsorge) | 15,00 €/Monat |
| Hundesteuer | 10,00 €/Monat |
| Sonstiges | 10,00 €/Monat |
| Gesamt | 95,00 €/Monat |
| Jährlich | 1.140,00 €/Jahr |
* Durchschnittswerte. Tatsächliche Kosten können je nach Region, Futter und Tierarzt variieren.
Hundehaftpflicht für Africanis
Eine Hundehaftpflichtversicherung ist für Besitzer eines Africanis empfehlenswert. Obwohl dieser Hund ein unkompliziertes, freundliches Wesen besitzt, kann jeder Hund in unvorhergesehenen Situationen Schäden verursachen. Eine Deckungssumme von mindestens fünf Millionen Euro bietet ausreichenden Schutz.
Häufige Fragen zum Africanis
Ist ein Africanis ein guter Familienhund?
Ja, der Africanis ist ein hervorragender Familienhund. Er ist kinderfreundlich und anhänglich und fühlt sich im Familienleben wohl.
Was kostet ein Africanis im Monat?
Die monatlichen Kosten für einen Africanis betragen durchschnittlich 95,00 €. Das umfasst Futter (35,00 €), Versicherung (25,00 €), Tierarzt (15,00 €), Steuer (10,00 €) und Sonstiges (10,00 €).
Ist ein Africanis für Anfänger geeignet?
Ja, der Africanis ist gut für Anfänger geeignet. Er ist lernwillig und verzeiht auch mal Erziehungsfehler.
Wie viel Bewegung braucht ein Africanis?
Der Bewegungsbedarf liegt bei 3/5. Moderate Bewegung von 1-2 Stunden täglich ist empfehlenswert.
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