Saint Berdoodle
Der sanfte Lockenbär im XXL-Format mit dem größten Herzen
Steckbrief
- Herkunft
- USA
- Größe
- 55–75 cm
- Gewicht
- 30–55 kg
- Lebenserwartung
- 8–12 Jahre
- Gruppe
- Designerhund (keine FCI-Anerkennung)
Charakter & Wesen
Haltung & Pflege
Der Saint Berdoodle braucht ein großes Haus mit großem Garten und Besitzer, die sich auf einen Hund dieser Größenordnung einlassen können. Eine Wohnungshaltung ist ausgeschlossen. Moderate, regelmäßige Bewegung genügt seinem Bedarf. Treppen sollten besonders im Wachstumsalter vermieden werden, um die Gelenke zu schonen. Die Fellpflege ist zeitintensiv und verursacht zusätzliche Kosten für professionelles Grooming. Die Futterkosten sind aufgrund der Größe beträchtlich. Hitze verträgt er sehr schlecht und benötigt im Sommer kühle Rückzugsorte. Kälte verträgt er dank des dichten Fells gut. Enger Familienanschluss ist unverzichtbar. Der Transport erfordert ein entsprechend großes Fahrzeug.
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Der Saint Berdoodle hat aufgrund seiner enormen Körpergröße einen hohen Futterbedarf. Hochwertiges, proteinreiches Futter für große Rassen ist ideal. Zwei bis drei Mahlzeiten pro Tag sind zwingend empfehlenswert, um das erhebliche Risiko einer Magendrehung zu minimieren. Anti-Schling-Näpfe und Ruhepausen nach dem Fressen sind wichtig. Gelenkunterstützende Nahrungsergänzungen mit Glucosamin und Chondroitin sollten frühzeitig eingesetzt werden. Welpen müssen spezielles Großrassenfutter für kontrolliertes Wachstum erhalten. Die Futtermenge muss sorgfältig kontrolliert werden, um Übergewicht zu vermeiden. Frisches Trinkwasser muss stets in ausreichender Menge verfügbar sein.
Gesundheit & Krankheiten
Der Saint Berdoodle kann gesundheitliche Veranlagungen beider Elternrassen erben. Hüftgelenksdysplasie (HD) und Ellenbogendysplasie (ED) sind beim Bernhardiner weit verbreitet. Magendrehung ist bei diesem großen, tiefbrüstigen Hund ein ernstes Risiko. Herzerkrankungen wie dilatative Kardiomyopathie kommen beim Bernhardiner vor. Osteosarkom und andere Tumorerkrankungen sind möglich. Entropium und Ektropium sind beim Bernhardiner häufige Augenprobleme. Progressive Retinaatrophie (PRA) und Von-Willebrand-Krankheit können vom Pudel vererbt werden. Die Lebenserwartung ist aufgrund der Größe leider begrenzt. Seriöse Züchter lassen beide Elterntiere umfassend untersuchen. Regelmäßige Vorsorge ist unverzichtbar.
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Der Saint Berdoodle ist ein freundlicher, kooperativer Hund, dessen Erziehung durch den Pudel-Einfluss erleichtert wird. Positive Verstärkung ist die ideale Methode. Allerdings erbt er vom Bernhardiner eine gewisse Gelassenheit, die sich als Sturheit äußern kann – Geduld ist gefragt. Frühe Sozialisierung ist wichtig, weniger wegen Aggressivität als wegen seiner enormen Größe, die im Umgang mit anderen Hunden und Menschen Kontrolle erfordert. Leinenführigkeit ist bei einem Hund dieser Größe unverzichtbar und muss früh trainiert werden. Grundgehorsam sollte bereits im Welpenalter konsequent aufgebaut werden. Hundeschule wird empfohlen.
Geschichte & Herkunft
Der Saint Berdoodle entstand als gezielte Kreuzung aus Bernhardiner und Pudel, hauptsächlich in den USA. Das primäre Ziel war, die sanfte, liebevolle Art des Bernhardiners zu bewahren, dabei aber ein allergikerfreundlicheres Fell und eine potenziell bessere Gesundheit durch die Pudeleinkreuzung zu erzielen. Zudem erhofften die Züchter eine längere Lebenserwartung als beim reinen Bernhardiner, der mit sechs bis acht Jahren eine der niedrigsten hat. Der Saint Berdoodle hat eine kleinere, aber begeisterte Fangemeinde, die seinen sanften Riesen-Charakter in Kombination mit dem lockigen Fell besonders schätzt. Als Designerhund ist er von keinem offiziellen Zuchtverband anerkannt.
Kosten im Überblick
| Futter | 70,00 €/Monat |
| Versicherung | 40,00 €/Monat |
| Tierarzt (Vorsorge) | 35,00 €/Monat |
| Hundesteuer | 10,00 €/Monat |
| Sonstiges | 30,00 €/Monat |
| Gesamt | 185,00 €/Monat |
| Jährlich | 2.220,00 €/Jahr |
* Durchschnittswerte. Tatsächliche Kosten können je nach Region, Futter und Tierarzt variieren.
Hundehaftpflicht für Saint Berdoodle
Eine Hundehaftpflichtversicherung ist für Saint-Berdoodle-Besitzer dringend empfehlenswert. Als sehr großer, schwerer Hund kann der Saint Berdoodle allein durch seine Körpermasse in bestimmten Situationen erhebliche Schäden verursachen. In mehreren Bundesländern ist die Haftpflicht für alle Hunde Pflicht. Eine Deckungssumme von mindestens zehn Millionen Euro ist bei dieser Größe ratsam.
Häufige Fragen zum Saint Berdoodle
Ist ein Saint Berdoodle ein guter Familienhund?
Ja, der Saint Berdoodle ist ein hervorragender Familienhund. Er ist kinderfreundlich und anhänglich und fühlt sich im Familienleben wohl.
Was kostet ein Saint Berdoodle im Monat?
Die monatlichen Kosten für einen Saint Berdoodle betragen durchschnittlich 185,00 €. Das umfasst Futter (70,00 €), Versicherung (40,00 €), Tierarzt (35,00 €), Steuer (10,00 €) und Sonstiges (30,00 €).
Ist ein Saint Berdoodle für Anfänger geeignet?
Der Saint Berdoodle ist eher für erfahrene Hundehalter empfohlen. Er braucht eine konsequente und sachkundige Führung.
Wie viel Bewegung braucht ein Saint Berdoodle?
Der Bewegungsbedarf liegt bei 3/5. Moderate Bewegung von 1-2 Stunden täglich ist empfehlenswert.
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