Burmilla
Die silbrig schimmernde Glueckskatze vereint burmesisches Temperament mit persischer Anmut.
Steckbrief
- Herkunft
- Grossbritannien
- Gewicht
- 3–6 kg
- Lebenserwartung
- 12–16 Jahre
Charakter & Wesen
Die Burmilla ist eine bezaubernde Katzenrasse, die durch einen gluecklichen Zufall entstand. Im Jahr 1981 kreuzte sich in Grossbritannien im Haushalt der Baronin Miranda von Kirchberg versehentlich ein Chinchilla-Perser-Kater namens Jemari Sanquist mit einer lila Burmesen-Katze namens Faberge. Die daraus resultierenden Kaetzchen waren so hinreissend, dass beschlossen wurde, eine neue Rasse zu begruenden. Der Name Burmilla ist eine Verschmelzung aus Burma und Chinchilla, den beiden Ausgangsrassen. Das Erscheinungsbild der Burmilla ist elegant und ansprechend. Sie ist eine mittelgrosse Katze mit einem muskuloesen, aber anmutigen Koerper. Das auffaelligste Merkmal ist ihr silbernes Fell mit der charakteristischen Tipping oder Shading: Jedes Haar ist an der Wurzel hell und an der Spitze dunkler gefarbt, was dem Fell einen schimmernden, funkelnden Effekt verleiht. Die Burmilla gibt es in verschiedenen Farben wie Schwarz, Blau, Chocolate, Lilac, Rot und Creme, jeweils in Shaded oder Tipped. Die grossen, ausdrucksvollen Augen sind mit einem dunklen Lidstrich umrahmt, der wie ein natuerliches Augen-Make-up wirkt. Charakterlich ist die Burmilla eine wunderbar ausgeglichene Katze, die die besten Eigenschaften beider Elternrassen in sich vereint. Von der Burma hat sie die verspielte, freundliche und gesellige Art geerbt, waehrend der Chinchilla-Perser ihr eine gewisse Gelassenheit und Ruhe mitgegeben hat. Das Ergebnis ist eine Katze, die aktiv und unterhaltsam genug ist, um eine lebhafte Begleiterin zu sein, aber auch die Faehigkeit hat, sich zurueckzulehnen und ruhige Momente zu geniessen. Die Burmilla ist eine intelligente und neugierige Katze, die gerne ihre Umgebung erforscht und Neues entdeckt. Sie ist nicht so fordernd wie eine reine Burmese, zeigt aber dennoch ein lebhaftes Interesse an den Aktivitaeten ihrer Menschen. Ihre sanfte, freundliche Art macht sie zu einer idealen Familienkatze, die sich gut mit Kindern und anderen Haustieren versteht. Sie begruesst Besucher in der Regel freundlich und ist selten scheu oder zurueckgezogen. Die Pflege der Burmilla ist erfreulich unkompliziert. Das kurze, dichte Fell benoetigt nur einmal woechentliches Buersten, um es in optimalem Zustand zu halten. Die Rasse haart moderat und ist damit fuer Katzenliebhaber geeignet, die keine intensive Fellpflege betreiben moechten. Besondere Aufmerksamkeit verdient der natuerliche Lidstrich um die Augen, der gelegentlich gereinigt werden sollte. Wer eine schoene, pflegeleichte und charakterlich ausgewogene Katze sucht, findet in der Burmilla eine ideale Begleiterin.
Haltung
Die Burmilla eignet sich hervorragend fuer die Wohnungshaltung. Ein gesicherter Balkon oder Catio wird gerne angenommen. Sie braucht regelmaessige Spieleinheiten, ist aber nicht uebertrieben fordernd. Kratzbaeume und erhoehte Plaetze zum Beobachten sind wichtig. Die Burmilla ist gesellig und vertraegt sich gut mit anderen Katzen und freundlichen Hunden. Das kurze Fell ist sehr pflegeleicht. Sie ist eine gute Wahl fuer Katzenanfaenger, da sie unkompliziert in der Haltung ist.
Ernährung
Die Burmilla benoetigt hochwertiges Katzenfutter mit hohem Fleischanteil. Etwa 200-300g Nassfutter oder 50-65g Trockenfutter taeglich sind empfehlenswert. Da die Rasse nicht stark zu Uebergewicht neigt, ist die Fuetterung unkompliziert. Omega-Fettsaeuren im Futter foerdern den natuerlichen Glanz des Fells. Getreidefreies Futter wird oft gut vertragen. Frisches Wasser sollte stets bereitstehen. Leckerlis koennen als Trainingsbelohnung eingesetzt werden und sollten maximal zehn Prozent der Tagesration ausmachen.
Gesundheit
Die Burmilla ist eine grundsaetzlich gesunde Rasse. Von der Burmesen-Seite kann eine Empfindlichkeit gegenueber Anaesthesie bestehen, was dem Tierarzt mitgeteilt werden sollte. Polyzystische Nierenerkrankung (PKD) ist durch die Perser-Abstammung moeglich und sollte per Gentest ausgeschlossen werden. Allergische Reaktionen auf Futter oder Umwelteinflussee koennen vereinzelt auftreten. Zahnprobleme sollten durch regelmaessige Kontrollen ueberwacht werden. Hypertrophe Kardiomyopathie (HCM) ist selten, aber moeglich.
Kosten im Überblick
| Futter | 40,00 €/Monat |
| Versicherung | 15,00 €/Monat |
| Tierarzt | 20,00 €/Monat |
| Sonstiges | 15,00 €/Monat |
| Gesamt | 90,00 €/Monat |
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