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Pixie-Bob

Der zahme Luchs fuers Wohnzimmer beeindruckt mit wilder Optik und sanftmuetiger Treue.

Steckbrief

Herkunft
USA
Gewicht
48 kg
Lebenserwartung
1316 Jahre
Charakter
TreuEntspanntSozial
Aktivität
Pflege
Haaren

Charakter & Wesen

Die Pixie-Bob ist eine faszinierende amerikanische Katzenrasse, die das Aussehen eines wilden Rotluchses (Bobcat) mit dem sanften Charakter einer Hauskatze vereint. Die Rasse geht auf eine Katze namens Pixie zurueck, die 1985 von der Zuechterin Carol Ann Brewer in Washington State aus einer vermuteten Kreuzung zwischen einer Hauskatze und einem Wildluchs aufgezogen wurde. Obwohl die Wildkatzen-Abstammung wissenschaftlich nicht bestaetigt ist, wurde die Pixie-Bob gezielt auf das luchsartige Erscheinungsbild hin weitergezuechtet und 1994 als Rasse anerkannt. Das Aeussere der Pixie-Bob ist beeindruckend wild und urtuehmlich. Sie ist eine grosse, muskuloese Katze mit einem birnenfoermigen Kopf, einer breiten Nase und markanten Luchspinseln an den Ohren. Der namensgebende kurze Schwanz misst typischerweise 5 bis 15 Zentimeter. Besonders bemerkenswert ist, dass die Pixie-Bob die einzige Rasse ist, bei der Polydaktylie (ueberzaehlige Zehen) im Rassestandard akzeptiert wird, mit bis zu sieben Zehen pro Pfote. Das Fell gibt es in Kurzhaar und Halblang, immer in gefleckter Tabby-Zeichnung, die an das Muster eines Wildluchses erinnert. Der Charakter der Pixie-Bob steht in faszinierendem Kontrast zu ihrem wilden Aeusseren. Sie ist eine der treuesten und anhaenglichsten Katzenrassen ueberhaupt und wird haeufig als hundeartig beschrieben. Pixie-Bobs folgen ihren Besitzern auf Schritt und Tritt, begrueessen sie an der Tuer und beteiligen sich an allen Familienaktivitaeten. Sie sind aeusserst menschenbezogen und entwickeln eine besonders enge Bindung zu einer Bezugsperson, ohne dabei die anderen Familienmitglieder zu vernachlaessigen. Die Pixie-Bob ist eine ruhige und gelassene Katze, die sich nicht leicht aus der Ruhe bringen laesst. Sie ist tolerant gegenueber Laerm und Trubel und eignet sich daher hervorragend fuer Familien mit Kindern. Mit anderen Haustieren kommt sie in der Regel gut zurecht, kann aber bei Fremden zunaechst zurueckhaltend sein. Sie kommuniziert eher mit leisen Zwitscherlauten und Chirps als mit lautem Miauen. Viele Pixie-Bobs lassen sich an die Leine gewoehnen und geniessen ausfuehrliche Spaziergaenge. Fuer alle, die das wilde Aussehen eines Luchses im eigenen Wohnzimmer schaetzen, aber den sanften Charakter einer Hauskatze suchen, ist die Pixie-Bob die ideale Rasse. Sie ist robust, pflegeleicht und dank ihrer ausgeglichenen Art eine hervorragende Erstkatze fuer verantwortungsvolle Halter.

Haltung

Die Pixie-Bob eignet sich als Wohnungskatze, wenn genuegend Platz und Beschaeftigung vorhanden sind. Stabile, grosse Kratzbaeume sind fuer diese kraeftige Rasse wichtig. Sie kann als Einzelkatze gehalten werden, wenn sie viel menschliche Gesellschaft erhaelt. Das Fell sollte ein- bis zweimal woechentlich gebuerestet werden. Leinentraining ist empfehlenswert und wird von den meisten Pixie-Bobs gut angenommen. Bei Polydaktylie muessen die zusaetzlichen Krallen regelmaessig kontrolliert und gekuerzt werden.

Ernährung

Die Pixie-Bob braucht als grosse, muskuloese Rasse hochwertiges, proteinreiches Futter. Etwa 250-350g Nassfutter oder 55-75g Trockenfutter taeglich sind empfehlenswert. Kater koennen deutlich groesser werden und entsprechend mehr Futter benoetigen. Getreidefreies Futter mit hohem Fleischanteil ist optimal. Die Futtermenge sollte dem Aktivitaetsniveau angepasst werden, um Uebergewicht zu vermeiden. Frisches Wasser muss stets verfuegbar sein. Eine ausgewogene Mischfuetterung ist empfehlenswert.

Gesundheit

Die Pixie-Bob ist eine gesunde und robuste Rasse mit wenigen bekannten rassetypischen Erkrankungen. Hypertrophe Kardiomyopathie (HCM) kann gelegentlich auftreten und sollte durch regelmaessige Herzultraschall-Untersuchungen ueberwacht werden. Die Polydaktylie (ueberzaehlige Zehen) verursacht in der Regel keine gesundheitlichen Probleme und erfordert lediglich etwas mehr Aufmerksamkeit bei der Krallenpflege. Kryptorchismus kann bei Katern gelegentlich vorkommen. Allgemeine Katzenerkrankungen sind moeglich, treten aber nicht haeufiger auf als bei anderen Rassen.

Kosten im Überblick

Futter42,00 €/Monat
Versicherung15,00 €/Monat
Tierarzt20,00 €/Monat
Sonstiges15,00 €/Monat
Gesamt92,00 €/Monat

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