Alaskan Klee Kai
Der Mini-Husky aus Alaska mit dem großen Charakter
Steckbrief
- Herkunft
- Vereinigte Staaten (Alaska)
- Größe
- 33–43 cm
- Gewicht
- 4–10 kg
- Lebenserwartung
- 12–16 Jahre
- Gruppe
- Nicht FCI-anerkannt
Charakter & Wesen
Haltung & Pflege
Der Alaskan Klee Kai kann in einer Wohnung gehalten werden, sofern er ausreichend Bewegung und geistige Beschäftigung erhält. Sein bellfreudiges Wesen kann in hellhörigen Mietwohnungen jedoch problematisch sein. Ein eingezäunter Garten ist ideal, wobei der Zaun sicher sein muss, da der Klee Kai ein geschickter Ausbrecher sein kann. Mindestens ein bis zwei Stunden aktive Bewegung pro Tag sind notwendig. Kälte verträgt er dank seines dichten Doppelfells hervorragend, Hitze hingegen weniger gut. Der Alaskan Klee Kai braucht engen Kontakt zu seiner Familie und sollte nicht über längere Zeiträume allein gelassen werden. Ein Zweithund kann die Geselligkeit fördern.
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Jetzt vergleichenErnährung
Der Alaskan Klee Kai benötigt hochwertiges, auf kleine Rassen abgestimmtes Futter. Zwei Mahlzeiten pro Tag sind für erwachsene Hunde empfehlenswert. Die Futtermenge richtet sich nach Größenvariante, Gewicht und Aktivitätsgrad. Kleine Kroketten oder hochwertiges Nassfutter in geeigneter Konsistenz sind ideal. Der Alaskan Klee Kai kann ein wählerischer Fresser sein. Omega-3-Fettsäuren unterstützen die Fell- und Hautgesundheit. Frisches Trinkwasser muss stets zur Verfügung stehen. Übergewicht sollte vermieden werden, da es die Kniegelenke belastet. Leckerlis für das Training sollten von der Tagesration abgezogen werden.
Gesundheit & Krankheiten
Der Alaskan Klee Kai ist eine insgesamt gesunde Rasse, da die Zuchtgründerin Linda Spurlin großen Wert auf Gesundheitstests legte. Patellaluxation ist die häufigste orthopädische Erkrankung bei dieser kleinen Rasse. Herzerkrankungen, insbesondere Herzgeräusche, können vorkommen. Lebererkrankungen wie Portosystemische Shunts wurden bei einigen Linien beobachtet. Autoimmunthyreoiditis kann auftreten. Faktor-VII-Mangel, eine Blutgerinnungsstörung, ist bekannt und mittels Gentest überprüfbar. Kryptorchismus kommt bei Rüden gelegentlich vor. Die kleine Zuchtbasis erfordert verantwortungsvolle Zucht. Regelmäßige tierärztliche Vorsorge und Gesundheitstests sind empfehlenswert.
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Tarife vergleichenErziehung
Der Alaskan Klee Kai ist intelligent und lernfähig, zeigt aber den typischen Eigensinn nordischer Rassen in kompakter Form. Positive Verstärkung ist die wirksamste Erziehungsmethode. Frühe und umfassende Sozialisierung ist besonders wichtig, um die natürliche Schüchternheit gegenüber Fremden in gesundes Selbstvertrauen umzuwandeln. Das Sozialisierungsfenster sollte intensiv genutzt werden. Der Alaskan Klee Kai neigt zum Bellen und Heulen, weshalb Anti-Bell-Training frühzeitig beginnen sollte. Der Rückruf erfordert konsequentes Training, da ein gewisser Jagdtrieb vorhanden ist. Hundeschulbesuche sind empfehlenswert.
Geschichte & Herkunft
Der Alaskan Klee Kai wurde ab den 1970er-Jahren von Linda Spurlin in Wasilla, Alaska, gezüchtet. Die Inspiration kam, als sie einen besonders kleinen Alaskan Husky sah und beschloss, eine eigenständige kleine Rasse zu entwickeln. Sie kreuzte Alaskan Huskies mit Schipperkes und American Eskimo Dogs, um die gewünschte Größe zu erreichen, ohne die charakteristische Husky-Optik zu verlieren. Das Zuchtprogramm wurde mit großer Sorgfalt und strengen Gesundheitsstandards durchgeführt. Die Rasse wurde 1997 vom United Kennel Club anerkannt, ist jedoch nicht von der FCI registriert. Der Alaskan Klee Kai bleibt eine seltene Rasse mit langen Wartelisten bei seriösen Züchtern und einer weltweiten Population von geschätzten wenigen Tausend Hunden.
Kosten im Überblick
| Futter | 25,00 €/Monat |
| Versicherung | 20,00 €/Monat |
| Tierarzt (Vorsorge) | 20,00 €/Monat |
| Hundesteuer | 10,00 €/Monat |
| Sonstiges | 15,00 €/Monat |
| Gesamt | 90,00 €/Monat |
| Jährlich | 1.080,00 €/Jahr |
* Durchschnittswerte. Tatsächliche Kosten können je nach Region, Futter und Tierarzt variieren.
Hundehaftpflicht für Alaskan Klee Kai
Eine Hundehaftpflichtversicherung ist für Alaskan-Klee-Kai-Besitzer empfehlenswert. Obwohl dieser kleine Hund selten ernsthafte Schäden verursacht, ist die Haftpflichtversicherung in mehreren Bundesländern für alle Hunde vorgeschrieben. Eine Deckungssumme von mindestens fünf Millionen Euro bietet ausreichenden Schutz.
Häufige Fragen zum Alaskan Klee Kai
Ist ein Alaskan Klee Kai ein guter Familienhund?
Ja, der Alaskan Klee Kai ist ein hervorragender Familienhund. Er ist kinderfreundlich und anhänglich und fühlt sich im Familienleben wohl.
Was kostet ein Alaskan Klee Kai im Monat?
Die monatlichen Kosten für einen Alaskan Klee Kai betragen durchschnittlich 90,00 €. Das umfasst Futter (25,00 €), Versicherung (20,00 €), Tierarzt (20,00 €), Steuer (10,00 €) und Sonstiges (15,00 €).
Ist ein Alaskan Klee Kai für Anfänger geeignet?
Der Alaskan Klee Kai ist eher für erfahrene Hundehalter empfohlen. Er braucht eine konsequente und sachkundige Führung.
Wie viel Bewegung braucht ein Alaskan Klee Kai?
Der Bewegungsbedarf liegt bei 3/5. Moderate Bewegung von 1-2 Stunden täglich ist empfehlenswert.
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