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Basset Fauve de Bretagne

Der fröhliche kleine Bretone mit dem goldenen Fell

Steckbrief

FCI-Nr.
36
Herkunft
Frankreich
Größe
3238 cm
Gewicht
1418 kg
Lebenserwartung
1214 Jahre
Gruppe
Laufhunde, Schweißhunde und verwandte Rassen
Charakter
FröhlichMutigAnpassungsfähigGeselligLebhaft
Bewegung
Pflege
Verträglichkeit
Haaren

Charakter & Wesen

Der Basset Fauve de Bretagne ist die niederläufige Variante des Griffon Fauve de Bretagne und ein bezaubernd kompakter, fröhlicher kleiner Laufhund aus der Bretagne. Mit seinen kurzen Beinen, seinem warmen falbfarbenen Fell und seinem unwiderstehlich verschmitzten Gesichtsausdruck erobert er die Herzen aller Hundeliebhaber im Sturm. Trotz seiner kleinen Statur ist er ein ernstzunehmender Jagdhund, der mit bewundernswerter Ausdauer und Entschlossenheit durchs Unterholz prescht und dabei eine Furchtlosigkeit an den Tag legt, die weitaus größeren Hunden zur Ehre gereichen würde. Mit einer Schulterhöhe von nur 32 bis 38 Zentimetern und einem Gewicht von 14 bis 18 Kilogramm ist der Basset Fauve de Bretagne ein kleiner, kompakt gebauter Laufhund mit relativ kurzen, aber kräftigen Beinen. Sein raues, drahtiges Fell ist kürzer und weniger üppig als das seines größeren Verwandten und kommt in den typischen Falbtönen von goldenem Weizen bis Rotbraun vor. Der Gesichtsausdruck ist pfiffig und fröhlich, mit lebhaften dunklen Augen, einem angedeuteten Bart und mittelgroßen, tief angesetzten Ohren. Der gesamte Körperbau strahlt Robustheit und Kompaktheit aus. Der Charakter des Basset Fauve de Bretagne ist eine hinreißende Mischung aus Fröhlichkeit, Mut und Anpassungsfähigkeit. Er ist ein ausgesprochen heiterer, lebensbejahender kleiner Hund, der seine gute Laune auf die gesamte Familie überträgt. Seine bemerkenswerte Anpassungsfähigkeit unterscheidet ihn von vielen anderen Laufhundrassen und macht ihn zu einem der vielseitigsten kleinen Jagdhunde, der sich sowohl in einer aktiven Familie als auch in einem ruhigeren Haushalt wohlfühlen kann. Im familiären Umfeld ist der Basset Fauve ein wunderbar unkomplizierter, liebevoller Begleiter. Er kommt hervorragend mit Kindern zurecht und ist ein unermüdlicher, geduldiger Spielkamerad. Seine gesellige Natur macht ihn verträglich mit anderen Hunden und sogar oft mit Katzen, sofern er frühzeitig sozialisiert wird. Fremden gegenüber ist er freundlich und offen. Der Bewegungsbedarf ist für seine Größe beachtlich, aber durchaus gut zu bewältigen. Tägliche Spaziergänge von eineinhalb Stunden, ergänzt durch Nasenarbeit und Suchspiele, halten ihn zufrieden und ausgeglichen. Die Pflege des rauen Fells ist unkompliziert. Wöchentliches Bürsten und gelegentliches Trimmen genügen. Die Ohren sollten regelmäßig kontrolliert werden. Insgesamt ist der Basset Fauve de Bretagne ein bezaubernder kleiner Charakterhund, der Jagdpassion mit Familientauglichkeit auf charmante Weise vereint.

Haltung & Pflege

Wohnungstauglich
Kinderfreundlich

Der Basset Fauve de Bretagne ist dank seiner überschaubaren Größe und seiner Anpassungsfähigkeit auch für eine geräumige Wohnung geeignet, sofern sein Bewegungsbedarf gedeckt wird. Ein Haus mit Garten ist ideal. Der Garten muss sicher eingezäunt sein, da er ein geschickter Gräber ist. Mindestens eineinhalb Stunden Bewegung pro Tag sind notwendig. Seine Stimme ist für einen Laufhund vergleichsweise moderat. Die Mehrhundehaltung entspricht seinem geselligen Wesen. Er braucht Familienanschluss und ist ein hervorragender Familienhund. Seine robuste Natur macht ihn wetterfest und anspruchslos.

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Ernährung

Der Basset Fauve de Bretagne benötigt hochwertiges, ausgewogenes Futter, das seiner aktiven kleinen Statur entspricht. Zwei Mahlzeiten pro Tag sind für erwachsene Hunde empfehlenswert. Die Futtermenge muss sorgfältig kontrolliert werden, da er zur Gewichtszunahme neigen kann. Proteinreiches Futter mit hochwertigen Zutaten ist ideal. Omega-3-Fettsäuren unterstützen die Gesundheit des rauen Fells. Leckerlis für das Training sollten bei der Tagesration berücksichtigt werden. Frisches Trinkwasser muss stets zur Verfügung stehen. Übergewicht belastet die kurzen Beine und die Wirbelsäule erheblich und muss konsequent vermieden werden.

Gesundheit & Krankheiten

Der Basset Fauve de Bretagne ist eine robuste, gesunde Rasse mit wenigen rassetypischen Problemen. Ohrenentzündungen erfordern aufgrund der Hängeohren regelmäßige Kontrolle. Patellaluxation kann bei dieser niederläufigen Rasse gelegentlich auftreten. Augenerkrankungen wie progressive Retinaatrophie sind selten, aber möglich. Bandscheibenprobleme können aufgrund des langen Rückens vorkommen. Epilepsie ist vereinzelt berichtet. Allergien und Hautprobleme sind gelegentlich beschrieben. Der Genpool ist in Frankreich gesund, international jedoch etwas eingeschränkt. Regelmäßige tierärztliche Vorsorge, Augenuntersuchungen und konsequente Ohrenpflege sind empfehlenswert.

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Erziehung

Der Basset Fauve de Bretagne ist ein intelligenter, kooperativer kleiner Hund, der im Vergleich zu vielen Laufhundrassen eine überraschend gute Erziehbarkeit zeigt. Positive Verstärkung mit Futtermotivation funktioniert ausgezeichnet. Frühe Sozialisierung festigt sein ohnehin freundliches Wesen. Der Rückruf erfordert konsequentes Training aufgrund seines Jagdtriebs, ist aber mit Geduld gut erreichbar. Kurze, abwechslungsreiche Trainingseinheiten halten seine Aufmerksamkeit. Er kann gelegentlich eigenwillig sein, lässt sich aber gut motivieren. Seine anpassungsfähige Natur macht ihn auch für engagierte Anfänger geeignet. Eine Hundeschule wird empfohlen.

Geschichte & Herkunft

Der Basset Fauve de Bretagne ist die niederläufige Variante des Griffon Fauve de Bretagne und wurde durch Einkreuzung von Basset-Blutlinien entwickelt, um einen kleineren Jagdhund für die Fußjagd zu erhalten. Während der große Griffon für berittene Jagden eingesetzt wurde, begleitete der Basset den zu Fuß gehenden Jäger. Die Rasse teilt die lange Geschichte ihres größeren Verwandten und war in der Bretagne ein beliebter Jagdhund des einfachen Volkes. Wie der Griffon Fauve erlitt auch der Basset einen starken Rückgang im 20. Jahrhundert und wurde durch engagierte Züchter gerettet. Die FCI erkennt den Basset Fauve de Bretagne unter der Nummer 36 an. Heute erfreut er sich wachsender Beliebtheit als vielseitiger Familien- und Jagdhund.

Kosten im Überblick

Futter35,00 €/Monat
Versicherung25,00 €/Monat
Tierarzt (Vorsorge)20,00 €/Monat
Hundesteuer10,00 €/Monat
Sonstiges15,00 €/Monat
Gesamt105,00 €/Monat
Jährlich1.260,00 €/Jahr

* Durchschnittswerte. Tatsächliche Kosten können je nach Region, Futter und Tierarzt variieren.

Hundehaftpflicht für Basset Fauve de Bretagne

Eine Hundehaftpflichtversicherung ist für Basset-Fauve-de-Bretagne-Besitzer empfehlenswert. Obwohl er ein kleiner Hund ist, besitzt er einen lebhaften Jagdtrieb und kann in bestimmten Situationen Schäden verursachen. In mehreren Bundesländern ist die Haftpflichtversicherung für alle Hunde vorgeschrieben. Eine Deckungssumme von mindestens fünf Millionen Euro ist ratsam.

Häufige Fragen zum Basset Fauve de Bretagne

Ist ein Basset Fauve de Bretagne ein guter Familienhund?

Ja, der Basset Fauve de Bretagne ist ein hervorragender Familienhund. Er ist kinderfreundlich und anhänglich und fühlt sich im Familienleben wohl.

Was kostet ein Basset Fauve de Bretagne im Monat?

Die monatlichen Kosten für einen Basset Fauve de Bretagne betragen durchschnittlich 105,00 €. Das umfasst Futter (35,00 €), Versicherung (25,00 €), Tierarzt (20,00 €), Steuer (10,00 €) und Sonstiges (15,00 €).

Ist ein Basset Fauve de Bretagne für Anfänger geeignet?

Ja, der Basset Fauve de Bretagne ist gut für Anfänger geeignet. Er ist lernwillig und verzeiht auch mal Erziehungsfehler.

Wie viel Bewegung braucht ein Basset Fauve de Bretagne?

Der Bewegungsbedarf liegt bei 4/5. Der Basset Fauve de Bretagne braucht viel Auslauf – mindestens 2 Stunden täglich.

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