Bordoodle
Das Genie unter den Designerhunden mit dem lockigen Wuschelcharme
Steckbrief
- Herkunft
- USA
- Größe
- 40–55 cm
- Gewicht
- 14–27 kg
- Lebenserwartung
- 12–16 Jahre
- Gruppe
- Designerhund (keine FCI-Anerkennung)
Charakter & Wesen
Haltung & Pflege
Der Bordoodle braucht ein Haus mit großem Garten und sportlich ambitionierte Besitzer, die seinen enormen Beschäftigungsbedarf erfüllen können. Eine reine Wohnungshaltung ist für diesen hochaktiven Hund nicht geeignet. Mindestens zwei Stunden anspruchsvolle Beschäftigung pro Tag sind das Minimum. Hundesport ist nahezu unverzichtbar, um den Bordoodle artgerecht auszulasten. Der Garten sollte sicher eingezäunt sein. Enger Familienanschluss ist wichtig, da der Bordoodle eine intensive Bindung an seine Menschen aufbaut. Längeres Alleinsein ist problematisch und führt zu unerwünschtem Verhalten. Ideal für Hundesportler, die einen hochbegabten Teampartner suchen.
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Jetzt vergleichenErnährung
Der Bordoodle hat aufgrund seines extrem hohen Aktivitätslevels einen beträchtlichen Energiebedarf. Hochwertiges, proteinreiches Futter mit einem hohen Fleischanteil ist ideal. Zwei Mahlzeiten pro Tag sind für erwachsene Hunde empfehlenswert. Die Futtermenge muss dem jeweiligen Bewegungspensum sorgfältig angepasst werden. An sportlich intensiven Tagen kann der Kalorienbedarf deutlich steigen. Omega-3-Fettsäuren fördern die Fell- und Hautgesundheit sowie die kognitive Funktion. Leckerlis für das Training sollten von der Tagesration abgezogen werden. Frisches Trinkwasser muss stets zur Verfügung stehen. Ein schlanker, athletischer Körperbau ist das Ziel.
Gesundheit & Krankheiten
Der Bordoodle kann gesundheitliche Veranlagungen beider Elternrassen erben. Hüftgelenksdysplasie (HD) kommt bei beiden Rassen vor. Collie Eye Anomaly (CEA) und Progressive Retinaatrophie (PRA) sind beim Border Collie verbreitete Augenerkrankungen. Epilepsie tritt beim Border Collie gelegentlich auf. Trapped Neutrophil Syndrome (TNS) und Ceroid Lipofuscinose (CL) sind erbliche Erkrankungen des Border Collies. Von-Willebrand-Krankheit und Sebaceous Adenitis können vom Pudel vererbt werden. Seriöse Züchter lassen beide Elterntiere umfassend genetisch testen und untersuchen. Regelmäßige tierärztliche Vorsorgeuntersuchungen, aktueller Impfschutz und konsequente Parasitenprophylaxe sind selbstverständlich empfehlenswert.
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Tarife vergleichenErziehung
Der Bordoodle ist einer der am leichtesten zu trainierenden Hunde überhaupt, vorausgesetzt, der Halter kann mit seinem enormen Lernpotenzial mithalten. Positive Verstärkung ist die perfekte Methode für diesen hochmotivierten Schüler. Frühe und umfassende Sozialisierung ist entscheidend. Der Hütetrieb des Border Collies kann sich im Hüten von Kindern, Radfahrern oder anderen Tieren äußern und muss frühzeitig in angemessene Bahnen gelenkt werden. Geistige Auslastung durch Tricks, Aufgaben und Hundesport ist ebenso wichtig wie körperliche Bewegung. Hundeschule und weiterführende Kurse werden dringend empfohlen. Der Bordoodle ist kein Anfängerhund.
Geschichte & Herkunft
Der Bordoodle entstand als gezielte Kreuzung aus Border Collie und Pudel, hauptsächlich in den USA und Australien. Das Ziel war, die überragende Intelligenz und Arbeitsfreude des Border Collies mit dem hypoallergenen Fell und der sozialen Verträglichkeit des Pudels zu kombinieren. Die Zucht gewann ab den 2000er Jahren im Rahmen des Doodle-Trends an Popularität. Der Bordoodle hat sich als vielseitiger Begleiter erwiesen, der sowohl im Hundesport als auch als Familien- und Therapiehund überzeugt. Er ist weniger verbreitet als Goldendoodle oder Labradoodle, wird aber von Kennern für seine außergewöhnlichen geistigen Fähigkeiten geschätzt. Eine offizielle Anerkennung durch Zuchtverbände besteht nicht.
Kosten im Überblick
| Futter | 45,00 €/Monat |
| Versicherung | 25,00 €/Monat |
| Tierarzt (Vorsorge) | 25,00 €/Monat |
| Hundesteuer | 10,00 €/Monat |
| Sonstiges | 25,00 €/Monat |
| Gesamt | 130,00 €/Monat |
| Jährlich | 1.560,00 €/Jahr |
* Durchschnittswerte. Tatsächliche Kosten können je nach Region, Futter und Tierarzt variieren.
Hundehaftpflicht für Bordoodle
Eine Hundehaftpflichtversicherung ist für Bordoodle-Besitzer empfehlenswert. Als mittelgroßer, energischer Hund mit ausgeprägtem Hütetrieb kann der Bordoodle in bestimmten Situationen Schäden verursachen. In mehreren Bundesländern ist die Haftpflicht für alle Hunde Pflicht. Eine Deckungssumme von mindestens fünf Millionen Euro bietet ausreichenden finanziellen Schutz.
Häufige Fragen zum Bordoodle
Ist ein Bordoodle ein guter Familienhund?
Ja, der Bordoodle ist ein hervorragender Familienhund. Er ist kinderfreundlich und anhänglich und fühlt sich im Familienleben wohl.
Was kostet ein Bordoodle im Monat?
Die monatlichen Kosten für einen Bordoodle betragen durchschnittlich 130,00 €. Das umfasst Futter (45,00 €), Versicherung (25,00 €), Tierarzt (25,00 €), Steuer (10,00 €) und Sonstiges (25,00 €).
Ist ein Bordoodle für Anfänger geeignet?
Der Bordoodle ist eher für erfahrene Hundehalter empfohlen. Er braucht eine konsequente und sachkundige Führung.
Wie viel Bewegung braucht ein Bordoodle?
Der Bewegungsbedarf liegt bei 5/5. Der Bordoodle braucht viel Auslauf – mindestens 2 Stunden täglich.