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Bordoodle

Das Genie unter den Designerhunden mit dem lockigen Wuschelcharme

Steckbrief

Herkunft
USA
Größe
4055 cm
Gewicht
1427 kg
Lebenserwartung
1216 Jahre
Gruppe
Designerhund (keine FCI-Anerkennung)
Charakter
HochintelligentEnergiegeladenLernwilligAnhänglichAgil
Bewegung
Pflege
Verträglichkeit
Haaren

Charakter & Wesen

Der Bordoodle ist eine außergewöhnliche Kreuzung aus dem Border Collie und dem Pudel, die als eine der intelligentesten Hunderassenkombinationen überhaupt gilt. Da der Border Collie regelmäßig als intelligenteste Hunderasse der Welt eingestuft wird und der Pudel stets zu den zweit- oder drittklügsten zählt, ist ihr Nachkomme ein Hund von verblüffender geistiger Kapazität. Der Bordoodle vereint die legendäre Arbeitsintelligenz und den unbändigen Hütetrieb des Border Collies mit der Vielseitigkeit, Eleganz und dem allergikerfreundlichen Fell des Pudels zu einem faszinierenden Designerhund. Mit einer Schulterhöhe von 40 bis 55 Zentimetern und einem Gewicht von 14 bis 27 Kilogramm ist der Bordoodle ein mittelgroßer, athletisch gebauter Hund von ansprechender Proportionierung. Sein Körperbau ist schlank, muskulös und auf Geschwindigkeit und Wendigkeit ausgelegt. Das Fell ist in der Regel wellig bis lockig und kommt in einer erstaunlichen Farbvielfalt vor, darunter Schwarz-Weiß, Tricolor, Merle, Blau, Rot, Creme und viele weitere Kombinationen. Die Augen sind ausdrucksstark und verraten die immense geistige Wachheit dieses Hundes. Die Ohren sind meist halberect oder hängend und verleihen ihm einen aufmerksamen, charmanten Ausdruck. Charakterlich ist der Bordoodle ein Hund, der seinen Besitzer sowohl begeistern als auch herausfordern wird. Seine Intelligenz ist bemerkenswert – er erfasst Zusammenhänge, lernt Kommandos oft nach nur wenigen Wiederholungen und zeigt eine Problemlösefähigkeit, die manchmal fast unheimlich wirkt. Vom Border Collie erbt er eine unermüdliche Arbeitsfreude und einen starken Trieb, Aufgaben zu erfüllen, während der Pudel-Anteil ihm eine soziale Geschmeidigkeit und Anpassungsfähigkeit verleiht, die den reinen Border Collie manchmal vermissen lässt. Der Bewegungsbedarf ist sehr hoch. Der Bordoodle braucht täglich mindestens zwei Stunden anspruchsvolle Beschäftigung, die sowohl den Körper als auch den Geist fordert. Agility, Flyball, Obedience, Treibball und Nasenarbeit sind ideale Auslastungsmöglichkeiten. Ein unterausgelasteter Bordoodle wird kreativ eigene Beschäftigungen finden, die seinen Besitzern selten gefallen. Die Fellpflege erfordert regelmäßiges Bürsten, bei lockigem Fell zusätzlich professionelle Schur alle sechs bis acht Wochen. Welliges Fell sollte mehrmals wöchentlich gebürstet werden, um Verfilzungen zu vermeiden. Insgesamt ist der Bordoodle ein brillanter, energiegeladener Begleiter für erfahrene, sportlich aktive Hundehalter, die einen Partner suchen, der sie geistig und körperlich auf Trab hält und dabei mit unerschöpflicher Lebensfreude begeistert.

Haltung & Pflege

Haus mit Garten empfohlen
Kinderfreundlich

Der Bordoodle braucht ein Haus mit großem Garten und sportlich ambitionierte Besitzer, die seinen enormen Beschäftigungsbedarf erfüllen können. Eine reine Wohnungshaltung ist für diesen hochaktiven Hund nicht geeignet. Mindestens zwei Stunden anspruchsvolle Beschäftigung pro Tag sind das Minimum. Hundesport ist nahezu unverzichtbar, um den Bordoodle artgerecht auszulasten. Der Garten sollte sicher eingezäunt sein. Enger Familienanschluss ist wichtig, da der Bordoodle eine intensive Bindung an seine Menschen aufbaut. Längeres Alleinsein ist problematisch und führt zu unerwünschtem Verhalten. Ideal für Hundesportler, die einen hochbegabten Teampartner suchen.

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Ernährung

Der Bordoodle hat aufgrund seines extrem hohen Aktivitätslevels einen beträchtlichen Energiebedarf. Hochwertiges, proteinreiches Futter mit einem hohen Fleischanteil ist ideal. Zwei Mahlzeiten pro Tag sind für erwachsene Hunde empfehlenswert. Die Futtermenge muss dem jeweiligen Bewegungspensum sorgfältig angepasst werden. An sportlich intensiven Tagen kann der Kalorienbedarf deutlich steigen. Omega-3-Fettsäuren fördern die Fell- und Hautgesundheit sowie die kognitive Funktion. Leckerlis für das Training sollten von der Tagesration abgezogen werden. Frisches Trinkwasser muss stets zur Verfügung stehen. Ein schlanker, athletischer Körperbau ist das Ziel.

Gesundheit & Krankheiten

Der Bordoodle kann gesundheitliche Veranlagungen beider Elternrassen erben. Hüftgelenksdysplasie (HD) kommt bei beiden Rassen vor. Collie Eye Anomaly (CEA) und Progressive Retinaatrophie (PRA) sind beim Border Collie verbreitete Augenerkrankungen. Epilepsie tritt beim Border Collie gelegentlich auf. Trapped Neutrophil Syndrome (TNS) und Ceroid Lipofuscinose (CL) sind erbliche Erkrankungen des Border Collies. Von-Willebrand-Krankheit und Sebaceous Adenitis können vom Pudel vererbt werden. Seriöse Züchter lassen beide Elterntiere umfassend genetisch testen und untersuchen. Regelmäßige tierärztliche Vorsorgeuntersuchungen, aktueller Impfschutz und konsequente Parasitenprophylaxe sind selbstverständlich empfehlenswert.

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Erziehung

Der Bordoodle ist einer der am leichtesten zu trainierenden Hunde überhaupt, vorausgesetzt, der Halter kann mit seinem enormen Lernpotenzial mithalten. Positive Verstärkung ist die perfekte Methode für diesen hochmotivierten Schüler. Frühe und umfassende Sozialisierung ist entscheidend. Der Hütetrieb des Border Collies kann sich im Hüten von Kindern, Radfahrern oder anderen Tieren äußern und muss frühzeitig in angemessene Bahnen gelenkt werden. Geistige Auslastung durch Tricks, Aufgaben und Hundesport ist ebenso wichtig wie körperliche Bewegung. Hundeschule und weiterführende Kurse werden dringend empfohlen. Der Bordoodle ist kein Anfängerhund.

Geschichte & Herkunft

Der Bordoodle entstand als gezielte Kreuzung aus Border Collie und Pudel, hauptsächlich in den USA und Australien. Das Ziel war, die überragende Intelligenz und Arbeitsfreude des Border Collies mit dem hypoallergenen Fell und der sozialen Verträglichkeit des Pudels zu kombinieren. Die Zucht gewann ab den 2000er Jahren im Rahmen des Doodle-Trends an Popularität. Der Bordoodle hat sich als vielseitiger Begleiter erwiesen, der sowohl im Hundesport als auch als Familien- und Therapiehund überzeugt. Er ist weniger verbreitet als Goldendoodle oder Labradoodle, wird aber von Kennern für seine außergewöhnlichen geistigen Fähigkeiten geschätzt. Eine offizielle Anerkennung durch Zuchtverbände besteht nicht.

Kosten im Überblick

Futter45,00 €/Monat
Versicherung25,00 €/Monat
Tierarzt (Vorsorge)25,00 €/Monat
Hundesteuer10,00 €/Monat
Sonstiges25,00 €/Monat
Gesamt130,00 €/Monat
Jährlich1.560,00 €/Jahr

* Durchschnittswerte. Tatsächliche Kosten können je nach Region, Futter und Tierarzt variieren.

Hundehaftpflicht für Bordoodle

Eine Hundehaftpflichtversicherung ist für Bordoodle-Besitzer empfehlenswert. Als mittelgroßer, energischer Hund mit ausgeprägtem Hütetrieb kann der Bordoodle in bestimmten Situationen Schäden verursachen. In mehreren Bundesländern ist die Haftpflicht für alle Hunde Pflicht. Eine Deckungssumme von mindestens fünf Millionen Euro bietet ausreichenden finanziellen Schutz.

Häufige Fragen zum Bordoodle

Ist ein Bordoodle ein guter Familienhund?

Ja, der Bordoodle ist ein hervorragender Familienhund. Er ist kinderfreundlich und anhänglich und fühlt sich im Familienleben wohl.

Was kostet ein Bordoodle im Monat?

Die monatlichen Kosten für einen Bordoodle betragen durchschnittlich 130,00 €. Das umfasst Futter (45,00 €), Versicherung (25,00 €), Tierarzt (25,00 €), Steuer (10,00 €) und Sonstiges (25,00 €).

Ist ein Bordoodle für Anfänger geeignet?

Der Bordoodle ist eher für erfahrene Hundehalter empfohlen. Er braucht eine konsequente und sachkundige Führung.

Wie viel Bewegung braucht ein Bordoodle?

Der Bewegungsbedarf liegt bei 5/5. Der Bordoodle braucht viel Auslauf – mindestens 2 Stunden täglich.

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