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Corgipoo

Der clevere Kurzbeinige mit dem Teddybär-Charme

Steckbrief

Herkunft
USA
Größe
2535 cm
Gewicht
514 kg
Lebenserwartung
1214 Jahre
Gruppe
Designerhund (keine FCI-Anerkennung)
Charakter
IntelligentVerspieltFröhlichTreuAufgeweckt
Bewegung
Pflege
Verträglichkeit
Haaren

Charakter & Wesen

Der Corgipoo ist eine reizvolle und zunehmend populäre Kreuzung aus dem Welsh Corgi und dem Pudel, die zwei außergewöhnlich intelligente und vielseitige Hunderassen in einem kompakten, charmanten Paket vereint. Diese Designerhundmischung verbindet die herzerwärmende Persönlichkeit und den robusten Arbeitswillen des Corgis mit der Intelligenz, dem hypoallergenen Fell und der Lernfreude des Pudels zu einem kleinen bis mittelgroßen Hund, der in nahezu jeder Lebenssituation aufblüht. Mit einer Schulterhöhe von 25 bis 35 Zentimetern und einem Gewicht von 5 bis 14 Kilogramm ist der Corgipoo ein kompakter Hund, der häufig den länglichen Körperbau und die kurzen Beine des Corgis mit dem lockigen oder gewellten Fell des Pudels kombiniert. Diese Mischung ergibt ein unwiderstehlich niedliches Erscheinungsbild, das an einen kleinen Teddybären mit kurzen Beinen erinnert. Das Fell kann glatt, gewellt oder lockig sein und haart in der Regel weniger als bei einem reinrassigen Corgi, was den Corgipoo zu einer guten Wahl für Menschen mit leichteren Allergien macht. Die Fellfarben umfassen Rot, Zobel, Schwarz-Weiß, Tricolor, Creme und Apricot. Charakterlich ist der Corgipoo eine wahre Offenbarung. Beide Elternrassen zählen zu den intelligentesten Hunderassen der Welt, und diese Intelligenz kommt im Corgipoo voll zum Tragen. Er ist ein aufgeweckter, neugieriger Hund, der neue Dinge schnell lernt und seine Besitzer immer wieder mit seinem Einfallsreichtum überrascht. Vom Corgi erbt er eine fröhliche, manchmal clownhafte Art und einen unerschütterlichen Optimismus, während der Pudel-Anteil ihm eine gewisse Eleganz und eine ausgeprägte Sensibilität für die Stimmungen seiner Menschen verleiht. Im Familienalltag zeigt der Corgipoo eine bemerkenswerte Vielseitigkeit. Er ist ein ausgezeichneter Familienhund, der sich mit Kindern jeden Alters gut versteht und mit anderen Haustieren in der Regel harmonisch zusammenlebt. Seine freundliche, offene Art macht ihn zu einem sozialen Hund, der Begegnungen mit Fremden und anderen Hunden genießt. Allerdings kann er vom Corgi eine gewisse Hütetendenz erben und versuchen, spielende Kinder durch leichtes Zwicken in die Fersen zu lenken. Der Bewegungsbedarf ist moderat bis hoch. Trotz seiner kurzen Beine ist der Corgipoo ein aktiver, bewegungsfreudiger Hund, der tägliche Spaziergänge, Spielzeiten und geistige Herausforderungen benötigt. Seine Intelligenz macht ihn zum Naturtalent in Hundesportarten wie Obedience, Rally und Tricktraining. Die Pflege variiert je nach Felltyp. Lockiges Pudelfell erfordert regelmäßiges professionelles Scheren, während gewelltes Fell mit häufigem Bürsten gut zu pflegen ist. Der Corgipoo ist ein herausragender Begleiter für aktive Familien und Erstbesitzer, die einen intelligenten, fröhlichen und pflegeleichteren Hund suchen.

Haltung & Pflege

Wohnungstauglich
Kinderfreundlich

Der Corgipoo kann sowohl in einer Wohnung als auch in einem Haus mit Garten gehalten werden. Trotz seiner geringen Größe benötigt er tägliche Bewegung und geistige Stimulation, um ausgeglichen zu bleiben. Treppen und hohe Sprünge sollten aufgrund seines langen Rückens vermieden werden. Eine Rampe zum Sofa oder Bett ist eine sinnvolle Investition. Er verträgt sich gut mit anderen Haustieren und ist ein geselliger Familienhund. Längeres Alleinsein sollte vermieden werden. Die Hütetendenz gegenüber Kindern sollte beachtet und durch Training umgelenkt werden.

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Ernährung

Der Corgipoo benötigt hochwertiges Futter mit ausgewogenem Nährstoffprofil. Die Futtermenge muss streng kontrolliert werden, da der Corgi-Anteil eine starke Neigung zu Übergewicht mitbringt, was bei einem Hund mit langem Rücken besonders problematisch ist. Zwei Mahlzeiten pro Tag für erwachsene Hunde sind empfehlenswert. Glucosamin und Chondroitin können die Gelenkgesundheit unterstützen. Omega-Fettsäuren fördern ein gesundes Fell. Leckerlis sollten kalorienarm sein und in die tägliche Futtermenge eingerechnet werden. Frisches Trinkwasser muss stets zur Verfügung stehen.

Gesundheit & Krankheiten

Der Corgipoo kann gesundheitliche Veranlagungen beider Elternrassen erben. Bandscheibenprobleme und intervertebrale Diskopathie sind aufgrund des länglichen Körperbaus des Corgis ein ernstes Risiko. Hüftgelenksdysplasie kommt beim Corgi häufig vor. Progressive Retinaatrophie (PRA) ist bei beiden Elternrassen dokumentiert. Degenerative Myelopathie ist beim Welsh Corgi eine bekannte genetische Erkrankung. Von-Willebrand-Krankheit und Epilepsie können durch den Pudel-Anteil auftreten. Übergewicht sollte streng vermieden werden, da es den langen Rücken und die kurzen Beine zusätzlich belastet. Regelmäßige tierärztliche Kontrollen sind wichtig für die Früherkennung.

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Erziehung

Der Corgipoo ist dank der Intelligenz beider Elternrassen ein hervorragend trainierbarer Hund, der neue Kommandos schnell erlernt. Positive Verstärkung mit abwechslungsreichen Trainingseinheiten motiviert ihn am besten. Die Hütetendenz des Corgis sollte frühzeitig umgelenkt werden, um das Zwicken in Fersen zu unterbinden. Beide Elternrassen können bellfreudig sein, weshalb Anti-Bell-Training hilfreich ist. Hundesport und Tricktraining sind ideale Beschäftigungen für diesen lernbegierigen Hund. Frühe Sozialisierung fördert sein natürlich freundliches Wesen. Stubenreinheitstraining gelingt dank seiner Intelligenz in der Regel zügig.

Geschichte & Herkunft

Der Corgipoo entstand als Teil der Doodle-Bewegung in den USA, die verschiedene Rassen mit dem Pudel kreuzt, um hypoallergene Begleithunde zu schaffen. Der Welsh Corgi, der seit Jahrhunderten als Hütehund der walisischen Bauern dient und durch die britische Königsfamilie weltweit bekannt wurde, bringt seinen Arbeitswillen und sein fröhliches Wesen ein. Der Pudel, ursprünglich ein deutscher Wasserapportierhund, der in Frankreich zum Nationalhund wurde, steuert seine überragende Intelligenz und sein allergikerfreundliches Fell bei. Der Corgipoo wird von keinem großen Zuchtverband anerkannt, erfreut sich aber wachsender Beliebtheit.

Kosten im Überblick

Futter30,00 €/Monat
Versicherung20,00 €/Monat
Tierarzt (Vorsorge)25,00 €/Monat
Hundesteuer10,00 €/Monat
Sonstiges15,00 €/Monat
Gesamt100,00 €/Monat
Jährlich1.200,00 €/Jahr

* Durchschnittswerte. Tatsächliche Kosten können je nach Region, Futter und Tierarzt variieren.

Hundehaftpflicht für Corgipoo

Eine Hundehaftpflichtversicherung ist für Corgipoo-Besitzer empfehlenswert. Obwohl dieser kleine Hund in der Regel keinen Schaden anrichtet, kann seine Hütetendenz zu unbeabsichtigten Zwischenfällen führen. In mehreren Bundesländern ist die Hundehaftpflicht für alle Hunde gesetzlich vorgeschrieben. Die geringen Beiträge bieten sinnvollen finanziellen Schutz.

Häufige Fragen zum Corgipoo

Ist ein Corgipoo ein guter Familienhund?

Ja, der Corgipoo ist ein hervorragender Familienhund. Er ist kinderfreundlich und anhänglich und fühlt sich im Familienleben wohl.

Was kostet ein Corgipoo im Monat?

Die monatlichen Kosten für einen Corgipoo betragen durchschnittlich 100,00 €. Das umfasst Futter (30,00 €), Versicherung (20,00 €), Tierarzt (25,00 €), Steuer (10,00 €) und Sonstiges (15,00 €).

Ist ein Corgipoo für Anfänger geeignet?

Ja, der Corgipoo ist gut für Anfänger geeignet. Er ist lernwillig und verzeiht auch mal Erziehungsfehler.

Wie viel Bewegung braucht ein Corgipoo?

Der Bewegungsbedarf liegt bei 3/5. Moderate Bewegung von 1-2 Stunden täglich ist empfehlenswert.

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