Lancashire Heeler
Der kleine Treibhund mit dem bezaubernden Lächeln aus Lancashire
Steckbrief
- FCI-Nr.
- 360
- Herkunft
- Großbritannien
- Größe
- 25–31 cm
- Gewicht
- 3–6 kg
- Lebenserwartung
- 12–15 Jahre
- Gruppe
- Hütehunde und Treibhunde
Charakter & Wesen
Haltung & Pflege
Der Lancashire Heeler ist dank seiner kompakten Größe gut in einer Wohnung haltbar, benötigt aber ausreichend Auslauf. Er ist anpassungsfähig und fühlt sich sowohl in der Stadt als auch auf dem Land wohl. Der Garten sollte sicher eingezäunt sein. Er verträgt verschiedene Klimabedingungen gut. Er braucht Familienanschluss und leidet unter längerer Einsamkeit. Sein Meldeverhalten sollte durch Training reguliert werden. Der Lancashire Heeler ist ein vielseitiger Begleiter, der sich an den Lebensstil seiner Familie anpasst, solange er ausreichend Beschäftigung und Zuneigung erhält.
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Jetzt vergleichenErnährung
Der Lancashire Heeler benötigt hochwertiges Futter in angemessener Menge für seine geringe Körpergröße. Zwei Mahlzeiten pro Tag sind für erwachsene Hunde empfehlenswert. Die Futtermenge muss sorgfältig kontrolliert werden, da der Lancashire Heeler bei zu viel Futter und zu wenig Bewegung zu Übergewicht neigt, was seinen langen Rücken belastet. Hochwertiges Protein als Hauptbestandteil ist ideal. Omega-3-Fettsäuren unterstützen Fell und Gelenke. Leckerlis sollten in die Tagesration eingerechnet werden. Frisches Trinkwasser muss stets zur Verfügung stehen. Welpen benötigen spezielles Wachstumsfutter.
Gesundheit & Krankheiten
Der Lancashire Heeler ist eine grundsätzlich robuste Rasse mit wenigen rassespezifischen Erkrankungen. Primäre Linsenluxation (PLL) ist eine bekannte Augenerkrankung, für die ein Gentest verfügbar ist. Collie Eye Anomaly (CEA) kann auftreten. Patellaluxation kommt bei kleinen Hunden gelegentlich vor. Bandscheibenprobleme sind aufgrund des langen Rückens möglich. Persistierende Pupillarmembran ist beschrieben. Die Lebenserwartung liegt bei 12 bis 15 Jahren. Da die Rasse einen kleinen Genpool hat, ist verantwortungsvolle Zucht besonders wichtig. Regelmäßige tierärztliche Vorsorgeuntersuchungen und konsequente Parasitenprophylaxe sind empfehlenswert.
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Tarife vergleichenErziehung
Der Lancashire Heeler ist intelligent und lernwillig, was die Erziehung bei konsequentem, positivem Ansatz erleichtert. Positive Verstärkung ist die ideale Methode. Frühe Sozialisierung ist wichtig, um ein ausgeglichenes Wesen zu fördern. Der Besuch einer Hundeschule wird empfohlen. Konsequenz ist wichtig, da der clevere kleine Hund schnell lernt, Grenzen auszutesten. Das Fersenzwicken, ein Erbe seiner Treibhund-Vergangenheit, sollte frühzeitig umgelenkt werden. Der Rückruf muss konsequent trainiert werden. Abwechslungsreiches Training mit Tricks und Aufgaben hält den Lancashire Heeler motiviert.
Geschichte & Herkunft
Der Lancashire Heeler hat seinen Ursprung in der Grafschaft Lancashire im Nordwesten Englands, wo er als kleiner Treibhund für Rinder und als Rattenfänger auf Bauernhöfen eingesetzt wurde. Die Rasse entstand vermutlich aus Kreuzungen zwischen dem Welsh Corgi und dem Manchester Terrier und vereint die Treibeigenschaften des Corgis mit dem Jagdinstinkt des Terriers. In den 1960er-Jahren begannen engagierte Züchter, die Rasse systematisch zu erhalten. Der Kennel Club erkannte den Lancashire Heeler 1981 an. Die FCI erkannte die Rasse unter der Nummer 360 an. Der Lancashire Heeler stand zeitweise auf der Liste der gefährdeten britischen Rassen, gewinnt aber international zunehmend an Beliebtheit.
Kosten im Überblick
| Futter | 20,00 €/Monat |
| Versicherung | 20,00 €/Monat |
| Tierarzt (Vorsorge) | 15,00 €/Monat |
| Hundesteuer | 10,00 €/Monat |
| Sonstiges | 15,00 €/Monat |
| Gesamt | 80,00 €/Monat |
| Jährlich | 960,00 €/Jahr |
* Durchschnittswerte. Tatsächliche Kosten können je nach Region, Futter und Tierarzt variieren.
Hundehaftpflicht für Lancashire Heeler
Eine Hundehaftpflichtversicherung ist für Lancashire-Heeler-Besitzer empfehlenswert. Auch wenn der kleine Hund selten große Schäden verursacht, bietet eine Versicherung Schutz bei unvorhergesehenen Ereignissen. In mehreren Bundesländern ist die Haftpflichtversicherung für alle Hunde vorgeschrieben. Eine Deckungssumme von mindestens fünf Millionen Euro bietet ausreichenden Schutz zu günstigen Konditionen.
Häufige Fragen zum Lancashire Heeler
Ist ein Lancashire Heeler ein guter Familienhund?
Ja, der Lancashire Heeler ist ein hervorragender Familienhund. Er ist kinderfreundlich und anhänglich und fühlt sich im Familienleben wohl.
Was kostet ein Lancashire Heeler im Monat?
Die monatlichen Kosten für einen Lancashire Heeler betragen durchschnittlich 80,00 €. Das umfasst Futter (20,00 €), Versicherung (20,00 €), Tierarzt (15,00 €), Steuer (10,00 €) und Sonstiges (15,00 €).
Ist ein Lancashire Heeler für Anfänger geeignet?
Ja, der Lancashire Heeler ist gut für Anfänger geeignet. Er ist lernwillig und verzeiht auch mal Erziehungsfehler.
Wie viel Bewegung braucht ein Lancashire Heeler?
Der Bewegungsbedarf liegt bei 3/5. Moderate Bewegung von 1-2 Stunden täglich ist empfehlenswert.
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