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Peekapoo

Einer der ersten Designerhunde mit kaiserlichem Erbe

Steckbrief

Herkunft
USA
Größe
2028 cm
Gewicht
39 kg
Lebenserwartung
1215 Jahre
Gruppe
Designerhund (keine FCI-Anerkennung)
Charakter
SanftLoyalIntelligentWachsamLiebevoll
Bewegung
Pflege
Verträglichkeit
Haaren

Charakter & Wesen

Der Peekapoo ist eine der ältesten und traditionsreichsten Designerhundkreuzungen, die bereits in den 1950er Jahren in den USA entstand, lange bevor der Begriff Designerhund überhaupt geprägt wurde. Als Mischung aus dem Pekingesen und dem Pudel verbindet der Peekapoo die kaiserliche Würde und das aristokratische Wesen des chinesischen Palasthundes mit der überragenden Intelligenz und dem hypoallergenen Fell des Pudels zu einem kleinen, liebenswerten Begleithund, der in den Jahrzehnten seit seiner Entstehung nichts von seiner Beliebtheit eingebüßt hat. Mit einer Schulterhöhe von 20 bis 28 Zentimetern und einem Gewicht von 3 bis 9 Kilogramm ist der Peekapoo ein kleiner Hund mit einem kompakten, gut proportionierten Körperbau. Sein Aussehen kann stark variieren, wobei viele Peekapoos ein weiches, welliges oder lockiges Fell erben, das weniger haart als beim reinrassigen Pekingesen. Das Gesicht zeigt oft eine etwas verlängerte Schnauze im Vergleich zum Pekingesen, was aus gesundheitlicher Sicht ein großer Vorteil sein kann. Die Augen sind groß und ausdrucksvoll, die Ohren hängend und mit weichem Fell bedeckt. Die Fellfarben reichen von Weiß, Creme und Gold über Schwarz und Grau bis hin zu verschiedenen zweifarbigen Kombinationen. Charakterlich ist der Peekapoo ein sanfter, würdevoller kleiner Hund mit einer erstaunlichen Tiefe der Zuneigung zu seinen Menschen. Vom Pekingesen erbt er eine ruhige, selbstsichere Art und eine gewisse Distanziertheit gegenüber Fremden, die ihm einen fast aristokratischen Charme verleiht. Der Pudel-Anteil bringt eine Aufgeschlossenheit und Lernbereitschaft mit, die den Peekapoo zugänglicher und trainierbarer macht als den oft eigensinnigen reinrassigen Pekingesen. Im Familienalltag zeigt sich der Peekapoo als treuer, liebevoller Einpersonenhund, der eine besonders intensive Bindung an seine Hauptbezugsperson entwickelt. Er ist anhänglich, ohne aufdringlich zu sein, und genießt ruhige Stunden auf dem Schoß ebenso wie kurze, spielerische Aktivitäten. Seine Wachsamkeit macht ihn zu einem zuverlässigen Alarmsystem, das jeden Besucher meldet, wobei er sich im Gegensatz zu vielen anderen kleinen Hunden relativ schnell wieder beruhigt. Der Peekapoo ist aufgrund seiner geringen Größe und seiner manchmal empfindlichen Art weniger geeignet für Familien mit kleinen Kindern. Er bevorzugt einen ruhigeren Haushalt und reagiert sensibel auf Lärm und Hektik. Der Bewegungsbedarf ist gering bis moderat. Kurze tägliche Spaziergänge und ruhige Spielzeiten genügen seinen Bedürfnissen. Seine Intelligenz kann durch Lernspiele und kleine Tricks gefördert werden. Die Pflege des weichen Fells erfordert regelmäßiges Bürsten und professionelle Fellpflege alle sechs bis acht Wochen. Die Augen sollten täglich gereinigt werden. Als einer der Urväter der Designerhunde hat der Peekapoo über Generationen bewiesen, dass er ein wunderbarer Begleiter für ruhige, liebevolle Haushalte ist.

Haltung & Pflege

Wohnungstauglich
Nicht ideal für Kleinkinder

Der Peekapoo ist ein idealer Wohnungshund, der in jeder Wohnsituation zufrieden sein kann. Sein geringer Bewegungsbedarf und seine ruhige Art machen ihn zum perfekten Begleiter für das Stadtleben und für ältere Menschen. Er ist hitzeempfindlich, besonders wenn der Pekingese-Anteil eine kürzere Schnauze verursacht hat. Ein kühler Rückzugsort im Sommer ist wichtig. Bei Kälte benötigt er einen Mantel. Er eignet sich besonders für Senioren, ruhige Paare und Singles. Familien mit kleinen Kindern sollten vorsichtig abwägen. Längeres Alleinsein verträgt er mäßig, da er stark an seine Bezugsperson gebunden ist.

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Ernährung

Der Peekapoo benötigt hochwertiges Futter für kleine Rassen mit angemessenem Kaloriengehalt. Die Futtermenge muss sorgfältig kontrolliert werden, da der Pekingese-Anteil eine Neigung zu Übergewicht mitbringt. Zwei bis drei kleine Mahlzeiten pro Tag sind empfehlenswert. Das Futter sollte leicht verdaulich sein. Omega-Fettsäuren fördern ein gesundes, glänzendes Fell. Zahnfreundliche Kauartikel unterstützen die Zahnhygiene. Nahrungsergänzungen für die Augengesundheit können sinnvoll sein. Leckerlis sollten kalorienarm sein und in die Tagesration eingerechnet werden. Frisches Trinkwasser muss stets zur Verfügung stehen.

Gesundheit & Krankheiten

Der Peekapoo kann gesundheitliche Anfälligkeiten beider Elternrassen erben. Brachyzephale Atemprobleme des Pekingesen können in abgemilderter Form auftreten, wobei die längere Pudelschnauze oft eine Verbesserung bringt. Augenprobleme wie Katarakte, Progressive Retinaatrophie (PRA) und trockene Augen sind bei beiden Rassen verbreitet. Patellaluxation kommt bei kleinen Rassen häufig vor. Bandscheibenprobleme können durch den kompakten Körperbau des Pekingesen auftreten. Zahnprobleme erfordern regelmäßige Pflege. Herzerkrankungen wie Mitralklappendysfunktion können im Alter auftreten. Hautfalten im Gesicht erfordern regelmäßige Reinigung. Regelmäßige tierärztliche Vorsorge ist wichtig.

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Erziehung

Der Peekapoo profitiert von der Pudelintelligenz und ist in der Regel kooperativer als der reinrassige Pekingese. Positive Verstärkung mit sanfter Konsequenz führt zu den besten Ergebnissen. Der Pekingese-Anteil kann eine gewisse Eigensinnigkeit mit sich bringen, die durch Geduld und kreatives Training überwunden werden kann. Anti-Bell-Training ist sinnvoll, auch wenn der Peekapoo weniger bellfreudig ist als viele andere kleine Mischungen. Frühe Sozialisierung hilft, seine natürliche Zurückhaltung gegenüber Fremden in gesunde Bahnen zu lenken. Kurze, abwechslungsreiche Trainingseinheiten halten seine Motivation hoch.

Geschichte & Herkunft

Der Peekapoo ist einer der ersten Designerhunde und entstand bereits in den 1950er Jahren in den USA, Jahrzehnte vor dem Labradoodle und der modernen Doodle-Bewegung. Die Kreuzung zielte darauf ab, die einzigartige Persönlichkeit und das kompakte Format des Pekingesen mit dem hypoallergenen Fell und der Intelligenz des Pudels zu kombinieren. Der Pekingese war über Jahrhunderte der heilige Palasthund der chinesischen Kaiser, dessen Diebstahl mit dem Tode bestraft wurde. Der Pudel bringt seine Vielseitigkeit als ursprünglicher Apportierhund ein. Der Peekapoo hat über Generationen seine Qualitäten als liebevoller Begleithund bewiesen.

Kosten im Überblick

Futter25,00 €/Monat
Versicherung20,00 €/Monat
Tierarzt (Vorsorge)25,00 €/Monat
Hundesteuer10,00 €/Monat
Sonstiges15,00 €/Monat
Gesamt95,00 €/Monat
Jährlich1.140,00 €/Jahr

* Durchschnittswerte. Tatsächliche Kosten können je nach Region, Futter und Tierarzt variieren.

Hundehaftpflicht für Peekapoo

Eine Hundehaftpflichtversicherung ist auch für Peekapoo-Besitzer empfehlenswert. Obwohl dieser kleine, ruhige Hund kaum Schäden verursachen dürfte, bietet eine Versicherung sinnvollen finanziellen Schutz. In mehreren Bundesländern ist die Hundehaftpflicht für alle Hunde gesetzlich vorgeschrieben. Die geringen Beiträge sind eine sinnvolle Investition.

Häufige Fragen zum Peekapoo

Ist ein Peekapoo ein guter Familienhund?

Ja, der Peekapoo ist ein hervorragender Familienhund. Er ist anhänglich und fühlt sich im Familienleben wohl.

Was kostet ein Peekapoo im Monat?

Die monatlichen Kosten für einen Peekapoo betragen durchschnittlich 95,00 €. Das umfasst Futter (25,00 €), Versicherung (20,00 €), Tierarzt (25,00 €), Steuer (10,00 €) und Sonstiges (15,00 €).

Ist ein Peekapoo für Anfänger geeignet?

Ja, der Peekapoo ist gut für Anfänger geeignet. Er ist lernwillig und verzeiht auch mal Erziehungsfehler.

Wie viel Bewegung braucht ein Peekapoo?

Der Bewegungsbedarf liegt bei 2/5. Kürzere Spaziergänge und Spieleinheiten reichen in der Regel aus.

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