Peekapoo
Einer der ersten Designerhunde mit kaiserlichem Erbe
Steckbrief
- Herkunft
- USA
- Größe
- 20–28 cm
- Gewicht
- 3–9 kg
- Lebenserwartung
- 12–15 Jahre
- Gruppe
- Designerhund (keine FCI-Anerkennung)
Charakter & Wesen
Haltung & Pflege
Der Peekapoo ist ein idealer Wohnungshund, der in jeder Wohnsituation zufrieden sein kann. Sein geringer Bewegungsbedarf und seine ruhige Art machen ihn zum perfekten Begleiter für das Stadtleben und für ältere Menschen. Er ist hitzeempfindlich, besonders wenn der Pekingese-Anteil eine kürzere Schnauze verursacht hat. Ein kühler Rückzugsort im Sommer ist wichtig. Bei Kälte benötigt er einen Mantel. Er eignet sich besonders für Senioren, ruhige Paare und Singles. Familien mit kleinen Kindern sollten vorsichtig abwägen. Längeres Alleinsein verträgt er mäßig, da er stark an seine Bezugsperson gebunden ist.
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Jetzt vergleichenErnährung
Der Peekapoo benötigt hochwertiges Futter für kleine Rassen mit angemessenem Kaloriengehalt. Die Futtermenge muss sorgfältig kontrolliert werden, da der Pekingese-Anteil eine Neigung zu Übergewicht mitbringt. Zwei bis drei kleine Mahlzeiten pro Tag sind empfehlenswert. Das Futter sollte leicht verdaulich sein. Omega-Fettsäuren fördern ein gesundes, glänzendes Fell. Zahnfreundliche Kauartikel unterstützen die Zahnhygiene. Nahrungsergänzungen für die Augengesundheit können sinnvoll sein. Leckerlis sollten kalorienarm sein und in die Tagesration eingerechnet werden. Frisches Trinkwasser muss stets zur Verfügung stehen.
Gesundheit & Krankheiten
Der Peekapoo kann gesundheitliche Anfälligkeiten beider Elternrassen erben. Brachyzephale Atemprobleme des Pekingesen können in abgemilderter Form auftreten, wobei die längere Pudelschnauze oft eine Verbesserung bringt. Augenprobleme wie Katarakte, Progressive Retinaatrophie (PRA) und trockene Augen sind bei beiden Rassen verbreitet. Patellaluxation kommt bei kleinen Rassen häufig vor. Bandscheibenprobleme können durch den kompakten Körperbau des Pekingesen auftreten. Zahnprobleme erfordern regelmäßige Pflege. Herzerkrankungen wie Mitralklappendysfunktion können im Alter auftreten. Hautfalten im Gesicht erfordern regelmäßige Reinigung. Regelmäßige tierärztliche Vorsorge ist wichtig.
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Tarife vergleichenErziehung
Der Peekapoo profitiert von der Pudelintelligenz und ist in der Regel kooperativer als der reinrassige Pekingese. Positive Verstärkung mit sanfter Konsequenz führt zu den besten Ergebnissen. Der Pekingese-Anteil kann eine gewisse Eigensinnigkeit mit sich bringen, die durch Geduld und kreatives Training überwunden werden kann. Anti-Bell-Training ist sinnvoll, auch wenn der Peekapoo weniger bellfreudig ist als viele andere kleine Mischungen. Frühe Sozialisierung hilft, seine natürliche Zurückhaltung gegenüber Fremden in gesunde Bahnen zu lenken. Kurze, abwechslungsreiche Trainingseinheiten halten seine Motivation hoch.
Geschichte & Herkunft
Der Peekapoo ist einer der ersten Designerhunde und entstand bereits in den 1950er Jahren in den USA, Jahrzehnte vor dem Labradoodle und der modernen Doodle-Bewegung. Die Kreuzung zielte darauf ab, die einzigartige Persönlichkeit und das kompakte Format des Pekingesen mit dem hypoallergenen Fell und der Intelligenz des Pudels zu kombinieren. Der Pekingese war über Jahrhunderte der heilige Palasthund der chinesischen Kaiser, dessen Diebstahl mit dem Tode bestraft wurde. Der Pudel bringt seine Vielseitigkeit als ursprünglicher Apportierhund ein. Der Peekapoo hat über Generationen seine Qualitäten als liebevoller Begleithund bewiesen.
Kosten im Überblick
| Futter | 25,00 €/Monat |
| Versicherung | 20,00 €/Monat |
| Tierarzt (Vorsorge) | 25,00 €/Monat |
| Hundesteuer | 10,00 €/Monat |
| Sonstiges | 15,00 €/Monat |
| Gesamt | 95,00 €/Monat |
| Jährlich | 1.140,00 €/Jahr |
* Durchschnittswerte. Tatsächliche Kosten können je nach Region, Futter und Tierarzt variieren.
Hundehaftpflicht für Peekapoo
Eine Hundehaftpflichtversicherung ist auch für Peekapoo-Besitzer empfehlenswert. Obwohl dieser kleine, ruhige Hund kaum Schäden verursachen dürfte, bietet eine Versicherung sinnvollen finanziellen Schutz. In mehreren Bundesländern ist die Hundehaftpflicht für alle Hunde gesetzlich vorgeschrieben. Die geringen Beiträge sind eine sinnvolle Investition.
Häufige Fragen zum Peekapoo
Ist ein Peekapoo ein guter Familienhund?
Ja, der Peekapoo ist ein hervorragender Familienhund. Er ist anhänglich und fühlt sich im Familienleben wohl.
Was kostet ein Peekapoo im Monat?
Die monatlichen Kosten für einen Peekapoo betragen durchschnittlich 95,00 €. Das umfasst Futter (25,00 €), Versicherung (20,00 €), Tierarzt (25,00 €), Steuer (10,00 €) und Sonstiges (15,00 €).
Ist ein Peekapoo für Anfänger geeignet?
Ja, der Peekapoo ist gut für Anfänger geeignet. Er ist lernwillig und verzeiht auch mal Erziehungsfehler.
Wie viel Bewegung braucht ein Peekapoo?
Der Bewegungsbedarf liegt bei 2/5. Kürzere Spaziergänge und Spieleinheiten reichen in der Regel aus.
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