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Philippine Askal (Aspin)

Der anpassungsfähige philippinische Nationalhund

Steckbrief

Herkunft
Philippinen
Größe
3555 cm
Gewicht
1025 kg
Lebenserwartung
1216 Jahre
Gruppe
Nicht FCI-anerkannt
Charakter
AnpassungsfähigIntelligentLoyalWachsamÜberlebenstüchtig
Bewegung
Pflege
Verträglichkeit
Haaren

Charakter & Wesen

Der Philippine Askal, heute zunehmend unter dem positiveren Namen Aspin (Asong Pinoy, „philippinischer Hund") bekannt, ist die einheimische Landrasse der Philippinen und einer der anpassungsfähigsten und widerstandsfähigsten Hunde Südostasiens. Der frühere Name Askal, eine Kurzform von „Asong Kalye" (Straßenhund), wird zunehmend durch den Namen Aspin ersetzt, um den kulturellen Wert und die Eigenständigkeit dieser Hunde zu betonen und das Stigma des Straßenhundes zu überwinden. Der Aspin hat sich über Jahrhunderte auf dem philippinischen Archipel entwickelt und ist perfekt an das tropische Klima und die vielfältigen Lebensbedingungen der über 7.000 Inseln angepasst. Mit einer Schulterhöhe von 35 bis 55 Zentimetern und einem Gewicht von 10 bis 25 Kilogramm zeigt der Aspin eine bemerkenswerte Variabilität in Größe und Erscheinung, die seine Natur als Landrasse ohne gezielte Selektion widerspiegelt. Sein kurzes, glattes Fell kommt in nahezu jeder denkbaren Farbe und Musterung vor. Der Körperbau ist typischerweise schlank und funktional, mit einem keilförmigen Kopf, aufrechten oder halbstehenden Ohren und einer sichelförmig getragenen Rute. Was alle Aspins vereint, ist eine grundlegende Harmonie der Proportionen und eine natürliche Athletik, die keine Übertreibungen kennt. Der Charakter des Aspin ist sein größter Vorzug. Diese Hunde sind außerordentlich intelligent, anpassungsfähig und loyal. Sie lernen schnell, zeigen ein beeindruckendes Problemlösungsverhalten und passen sich mühelos an verschiedenste Lebensumstände an. In den Familien, die sie aufnehmen, entwickeln Aspins eine tiefe und anhaltende Bindung, die sie zu treuen und aufmerksamen Begleitern macht. Ihre Wachsamkeit und ihr ausgeprägtes Territoralverhalten machen sie zu hervorragenden Wachhunden, die ihr Heim zuverlässig beschützen. Im Umgang mit Kindern zeigen Aspins eine natürliche Geduld und Verspieltheit. Ihre Verträglichkeit mit anderen Hunden ist in der Regel gut, da sie als soziale Tiere das Zusammenleben in Gemeinschaften gewöhnt sind. Ihre Anpassungsfähigkeit ermöglicht es ihnen, sowohl als Hof- und Wachhund auf dem Land als auch als Familienhund in der Stadt zu leben. Der Bewegungsbedarf ist moderat und lässt sich durch tägliche Spaziergänge und Spielzeiten gut decken. Die Pflege des kurzen Fells ist minimal. Insgesamt verdient der Aspin als kulturelles Erbe der Philippinen mehr Anerkennung und Wertschätzung, was eine wachsende Bewegung philippinischer Hundeliebhaber aktiv fördert.

Haltung & Pflege

Wohnungstauglich
Kinderfreundlich

Der Aspin ist äußerst anpassungsfähig und kann sowohl in einem Haus mit Garten als auch in einer Wohnung gehalten werden. Tägliche Spaziergänge und Spielzeiten sind erforderlich, aber der Bewegungsbedarf ist moderat und gut zu bewältigen. Hitze verträgt er ausgezeichnet, Kälte weniger gut. Er kommt gut mit anderen Hunden zurecht und kann als Zweithund gehalten werden. Familienanschluss ist wichtig, da er sich eng an seine Menschen bindet. Sein Wachinstinkt und gelegentliches Bellen sollten in dicht besiedelten Gebieten beachtet werden. Ein sicher eingezäunter Garten ist hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich.

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Ernährung

Der Aspin ist ein genügsamer und anpassungsfähiger Fresser, der keine besonderen Ernährungsanforderungen stellt. Hochwertiges, ausgewogenes Futter in zwei Mahlzeiten pro Tag ist für erwachsene Hunde empfehlenswert. Die Futtermenge sollte an Größe, Gewicht und Aktivitätslevel angepasst werden. Aufgrund der großen Variabilität innerhalb der Rasse müssen die individuellen Bedürfnisse jedes Hundes berücksichtigt werden. Omega-Fettsäuren unterstützen Haut und Fell. Übergewicht sollte vermieden werden. Frisches Trinkwasser muss stets zur Verfügung stehen. Traditionell wird er auf den Philippinen oft mit Reis und Beilagen ernährt.

Gesundheit & Krankheiten

Der Aspin ist aufgrund seiner natürlichen Selektion eine der robustesten und gesündesten Hundepopulationen Südostasiens. Erbliche Gesundheitsprobleme sind extrem selten. Seine Hitzetoleranz ist hervorragend, und er besitzt eine natürliche Resistenz gegen viele tropische Krankheiten und Parasiten, die reinrassige Hunde stärker betreffen würden. Tollwut ist auf den Philippinen ein ernstes Problem, weshalb Impfungen unbedingt erforderlich sind. Hauterkrankungen durch Milben oder Pilze können vorkommen. Parasitenprophylaxe ist in tropischen Regionen unverzichtbar. Regelmäßige tierärztliche Vorsorgeuntersuchungen und ein aktueller Impfschutz sind selbstverständlich.

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Erziehung

Der Aspin ist aufgrund seiner hohen Intelligenz und Anpassungsfähigkeit vergleichsweise leicht zu erziehen. Positive Verstärkung ist die bevorzugte Methode. Seine natürliche Lernbereitschaft und sein Wunsch, seinem Besitzer zu gefallen, machen ihn zu einem dankbaren Schüler. Die Sozialisierung sollte früh beginnen und fällt dank seines freundlichen Grundwesens meist leicht. Der Rückruf sollte konsequent trainiert werden. Sein Wachinstinkt kann durch Training in kontrollierbare Bahnen gelenkt werden. Auch für weniger erfahrene Hundehalter ist der Aspin bei engagierter Beschäftigung ein geeigneter Begleiter. Abwechslung im Training hält seine Motivation hoch.

Geschichte & Herkunft

Der Aspin, früher als Askal (Asong Kalye – Straßenhund) bekannt, ist die einheimische Landrasse der Philippinen, die sich über Jahrhunderte auf dem Archipel entwickelt hat. Seine Vorfahren gelangten vermutlich mit den austronesischen Völkern vor mehreren Tausend Jahren auf die Inseln. Im philippinischen Alltag spielen Aspins seit jeher eine wichtige Rolle als Wach-, Jagd- und Begleithunde. Die Umbenennung von Askal zu Aspin symbolisiert einen kulturellen Wandel in der Wahrnehmung dieser Hunde, weg vom stigmatisierten Straßenhund hin zum geschätzten Nationalhund. Die Philippine Animal Welfare Society (PAWS) und zahlreiche Tierschutzorganisationen fördern die Adoption und positive Wahrnehmung der Aspins. Eine FCI-Anerkennung existiert nicht.

Kosten im Überblick

Futter30,00 €/Monat
Versicherung25,00 €/Monat
Tierarzt (Vorsorge)20,00 €/Monat
Hundesteuer10,00 €/Monat
Sonstiges15,00 €/Monat
Gesamt100,00 €/Monat
Jährlich1.200,00 €/Jahr

* Durchschnittswerte. Tatsächliche Kosten können je nach Region, Futter und Tierarzt variieren.

Hundehaftpflicht für Philippine Askal (Aspin)

Eine Hundehaftpflichtversicherung ist für Aspin-Besitzer empfehlenswert. Obwohl diese Hunde in der Regel ein freundliches Wesen zeigen, kann jeder Hund in unvorhergesehenen Situationen Schäden verursachen. Eine Deckungssumme von mindestens fünf Millionen Euro bietet ausreichenden Schutz. In mehreren Bundesländern ist die Hundehaftpflicht gesetzlich vorgeschrieben.

Häufige Fragen zum Philippine Askal (Aspin)

Ist ein Philippine Askal (Aspin) ein guter Familienhund?

Ja, der Philippine Askal (Aspin) ist ein hervorragender Familienhund. Er ist kinderfreundlich und anhänglich und fühlt sich im Familienleben wohl.

Was kostet ein Philippine Askal (Aspin) im Monat?

Die monatlichen Kosten für einen Philippine Askal (Aspin) betragen durchschnittlich 100,00 €. Das umfasst Futter (30,00 €), Versicherung (25,00 €), Tierarzt (20,00 €), Steuer (10,00 €) und Sonstiges (15,00 €).

Ist ein Philippine Askal (Aspin) für Anfänger geeignet?

Ja, der Philippine Askal (Aspin) ist gut für Anfänger geeignet. Er ist lernwillig und verzeiht auch mal Erziehungsfehler.

Wie viel Bewegung braucht ein Philippine Askal (Aspin)?

Der Bewegungsbedarf liegt bei 3/5. Moderate Bewegung von 1-2 Stunden täglich ist empfehlenswert.

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