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Pugshire (Mops-Yorkie)

Der charmante kleine Designerhund aus Mops und Yorkshire Terrier

Steckbrief

Herkunft
USA
Größe
1830 cm
Gewicht
36 kg
Lebenserwartung
1215 Jahre
Gruppe
Designerhund
Charakter
VerspieltAnhänglichCharmantLebhaftMutig
Bewegung
Pflege
Verträglichkeit
Haaren

Charakter & Wesen

Der Pugshire, eine charmante Kreuzung aus dem liebenswerten Mops und dem eleganten Yorkshire Terrier, vereint die besten Eigenschaften zweier äußerst beliebter Begleithundrassen zu einem kleinen, aber persönlichkeitsstarken Hybridhund, der in den letzten Jahren zunehmend an Popularität gewinnt. Diese Designerhundkreuzung verbindet die clowneske, verschmuste Natur des Mops mit dem temperamentvollen, selbstbewussten Charakter des Yorkshire Terrier zu einem unwiderstehlichen kleinen Begleiter, der sowohl für Singles und Senioren als auch für Familien mit älteren Kindern geeignet ist. Mit einer Schulterhöhe von nur 18 bis 30 Zentimetern und einem Gewicht von 3 bis 6 Kilogramm ist der Pugshire ein kleiner Hund, dessen Erscheinungsbild je nach dominierender Elternrasse erheblich variieren kann, selbst innerhalb desselben Wurfes. Einige Pugshire-Welpen ähneln mehr dem Mops mit einem flacheren Gesicht, stämmigeren Körper und kurzem Fell, während andere die schlankere Silhouette und das längere, seidige Fell des Yorkshire Terrier erben. Häufig entsteht eine reizvolle Mischung aus beiden Erscheinungsbildern mit einem mittelkurzen bis mittellangen Fell in Farbtönen von Schwarz, Loh, Silber, Fawn oder einer Kombination dieser Farben. Der Charakter des Pugshire ist sein größtes Kapital. Er vereint die humorvolle, verschmuste und menschenbezogene Art des Mops mit der Lebhaftigkeit, dem Mut und dem terriertypischen Selbstbewusstsein des Yorkshire Terrier. Das Ergebnis ist ein kleiner Hund mit einer großen Persönlichkeit, der seine Familie mit seinen Clownereien unterhält, gleichzeitig aber auch ein aufmerksamer kleiner Wächter ist, der jedes Klingeln an der Tür zuverlässig meldet. Im häuslichen Umfeld ist der Pugshire ein anhänglicher, liebevoller Begleiter, der die Nähe seiner Menschen sucht und am liebsten auf dem Schoß oder an der Seite seiner Bezugsperson ruht. Er leidet unter Trennungsangst, wenn er zu lange allein gelassen wird, und eignet sich daher am besten für Haushalte, in denen jemand regelmäßig zu Hause ist. Mit Kindern geht er freundlich um, sollte aber aufgrund seiner geringen Größe vor zu grobem Spiel geschützt werden. Der Bewegungsbedarf des Pugshire ist moderat. Tägliche kurze Spaziergänge und Spielzeit im Haus oder Garten genügen diesem kleinen Hybridhund. Besonders wenn der Mops-Einfluss stärker ausgeprägt ist, sollte auf intensive körperliche Belastung, besonders bei Hitze, verzichtet werden, da die brachyzephale Neigung zu Atemproblemen führen kann. Die Fellpflege variiert je nach Felltyp. Kurzhaarige Pugshire benötigen nur gelegentliches Bürsten, während langhaarige Exemplare regelmäßigere Pflege erfordern. Der Pugshire ist insgesamt ein wunderbarer kleiner Begleithund für alle, die einen charmanten, pflegeleichten und persönlichkeitsstarken Miniaturhund suchen.

Haltung & Pflege

Wohnungstauglich
Kinderfreundlich

Der Pugshire ist ein idealer Wohnungshund, der auch in kleinen Stadtwohnungen glücklich sein kann. Sein moderater Bewegungsbedarf wird durch kurze Spaziergänge und Spielzeit im Haus gedeckt. Er sollte nicht über längere Zeit allein gelassen werden, da er unter Trennungsangst leiden kann. Bei heißem Wetter muss besonders bei mopsähnlichen Exemplaren auf Überhitzung geachtet werden. Er verträgt sich in der Regel gut mit anderen Haustieren. Aufgrund seiner geringen Größe sollte er vor zu grobem Spiel mit kleinen Kindern geschützt werden. Er eignet sich hervorragend als Begleithund für Senioren und Singles.

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Ernährung

Der Pugshire benötigt hochwertiges Futter in kleinen, angepassten Portionen. Zwei bis drei kleine Mahlzeiten pro Tag sind empfehlenswert. Aufgrund der Mops-Gene neigt er zur Gewichtszunahme, weshalb die Futtermenge sorgfältig kontrolliert werden sollte. Übergewicht verschlimmert mögliche Atemprobleme erheblich. Hochwertiges Protein in kleinen Kroketten oder als Nassfutter ist geeignet. Zahnpflege durch geeignete Kauartikel ist wichtig, da kleine Rassen anfällig für Zahnprobleme sind. Leckerlis sollten in die Tagesration einberechnet werden. Frisches Trinkwasser muss stets verfügbar sein.

Gesundheit & Krankheiten

Der Pugshire kann gesundheitliche Probleme von beiden Elternrassen erben. Die brachyzephalen Atemprobleme des Mops können in unterschiedlichem Ausmaß auftreten, besonders wenn die Schnauze des Welpen kurz ist. Patellaluxation ist bei beiden Elternrassen häufig und kommt auch beim Pugshire vor. Augenprobleme wie trockene Augen und Hornhautverletzungen können vom Mops vererbt werden. Zahnprobleme sind bei kleinen Rassen generell häufig. Trachealkollapps kann vom Yorkshire Terrier vererbt werden. Hypoglykämie ist bei sehr kleinen Welpen möglich. Regelmäßige tierärztliche Kontrollen und besondere Aufmerksamkeit auf die Atmung sind empfehlenswert.

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Erziehung

Der Pugshire ist ein intelligenter, aber manchmal eigensinniger kleiner Hund, der gut auf positive Verstärkung anspricht. Die Mops-Seite bringt eine gewisse Sturheit mit, die durch die Terrier-Klugheit des Yorkie ausgeglichen wird. Kurze, abwechslungsreiche Trainingseinheiten mit Leckerlis als Belohnung sind am effektivsten. Die Stubenreinheit kann bei kleinen Hunden länger dauern und erfordert Geduld. Frühe Sozialisierung fördert sein ohnehin freundliches Wesen. Antibell-Training kann sinnvoll sein, da er vom Yorkie eine gewisse Bellfreudigkeit erben kann. Insgesamt ist er gut für Anfänger geeignet.

Geschichte & Herkunft

Der Pugshire entstand als Designerhundkreuzung in den USA, als Züchter die beliebten Eigenschaften des Mops und des Yorkshire Terrier zu kombinieren versuchten. Wie die meisten Designerhundkreuzungen hat der Pugshire keine lange, dokumentierte Geschichte, sondern ist ein Produkt der seit den 1990er Jahren wachsenden Designerhund-Bewegung. Er ist von keinem Zuchtverband anerkannt und wird auch von vielen traditionellen Züchtern kritisch betrachtet. Dennoch hat er sich eine treue Fangemeinde unter Liebhabern kleiner Begleithunde erarbeitet, die seinen unverwechselbaren Charme und seine pflegeleichte Art schätzen.

Kosten im Überblick

Futter25,00 €/Monat
Versicherung25,00 €/Monat
Tierarzt (Vorsorge)20,00 €/Monat
Hundesteuer10,00 €/Monat
Sonstiges10,00 €/Monat
Gesamt90,00 €/Monat
Jährlich1.080,00 €/Jahr

* Durchschnittswerte. Tatsächliche Kosten können je nach Region, Futter und Tierarzt variieren.

Hundehaftpflicht für Pugshire (Mops-Yorkie)

Eine Hundehaftpflichtversicherung ist für Besitzer eines Pugshire empfehlenswert. Obwohl dieser kleine Hybridhund ein geringes Schadenspotenzial hat, kann er in seltenen Fällen Schäden verursachen. Eine Deckungssumme von mindestens fünf Millionen Euro bietet ausreichenden Schutz. In mehreren Bundesländern ist die Hundehaftpflicht ohnehin gesetzlich vorgeschrieben.

Häufige Fragen zum Pugshire (Mops-Yorkie)

Ist ein Pugshire (Mops-Yorkie) ein guter Familienhund?

Ja, der Pugshire (Mops-Yorkie) ist ein hervorragender Familienhund. Er ist kinderfreundlich und anhänglich und fühlt sich im Familienleben wohl.

Was kostet ein Pugshire (Mops-Yorkie) im Monat?

Die monatlichen Kosten für einen Pugshire (Mops-Yorkie) betragen durchschnittlich 90,00 €. Das umfasst Futter (25,00 €), Versicherung (25,00 €), Tierarzt (20,00 €), Steuer (10,00 €) und Sonstiges (10,00 €).

Ist ein Pugshire (Mops-Yorkie) für Anfänger geeignet?

Ja, der Pugshire (Mops-Yorkie) ist gut für Anfänger geeignet. Er ist lernwillig und verzeiht auch mal Erziehungsfehler.

Wie viel Bewegung braucht ein Pugshire (Mops-Yorkie)?

Der Bewegungsbedarf liegt bei 2/5. Kürzere Spaziergänge und Spieleinheiten reichen in der Regel aus.

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