Springerdoodle
Der sportliche Spaniel-Pudel-Mix mit dem unwiderstehlichen Lockenfell
Steckbrief
- Herkunft
- USA
- Größe
- 40–55 cm
- Gewicht
- 14–27 kg
- Lebenserwartung
- 10–15 Jahre
- Gruppe
- Designerhund (keine FCI-Anerkennung)
Charakter & Wesen
Haltung & Pflege
Der Springerdoodle benötigt ein Haus mit Garten und aktive Besitzer, die seinen hohen Bewegungsbedarf decken können. Eine reine Wohnungshaltung ist nicht ideal. Mindestens anderthalb bis zwei Stunden aktive Beschäftigung pro Tag sind notwendig. Schwimmen ist eine besonders beliebte Aktivität, da beide Elternrassen wasseraffin sind. Der Garten sollte sicher eingezäunt sein. Der Springerdoodle braucht engen Familienanschluss und sollte nicht über längere Zeit alleine gelassen werden. Regelmäßige Fellpflege inklusive professionellem Grooming bei lockigem Fell muss eingeplant werden. Er eignet sich hervorragend als Begleiter für Jogger, Wanderer und Outdoor-Enthusiasten.
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Jetzt vergleichenErnährung
Der Springerdoodle hat aufgrund seines hohen Aktivitätslevels einen beachtlichen Energiebedarf. Hochwertiges, proteinreiches Futter mit einem hohen Fleischanteil ist ideal. Zwei Mahlzeiten pro Tag sind für erwachsene Hunde empfehlenswert. Die Futtermenge muss dem jeweiligen Bewegungspensum angepasst werden, da sportlich geführte Springerdoodles einen deutlich höheren Kalorienbedarf haben. Omega-3-Fettsäuren fördern die Fell- und Hautgesundheit. Leckerlis für das Training sollten von der Tagesration abgezogen werden, da der Springerdoodle die Verfressenheit des Spaniels erben kann. Frisches Trinkwasser muss stets zur Verfügung stehen. Übergewicht belastet die Gelenke und sollte vermieden werden.
Gesundheit & Krankheiten
Der Springerdoodle kann gesundheitliche Veranlagungen beider Elternrassen erben. Hüftgelenksdysplasie (HD) kommt beim Springer Spaniel vor und kann vererbt werden. Progressive Retinaatrophie (PRA) ist bei beiden Elternrassen ein Thema und sollte genetisch getestet werden. Ohrenentzündungen sind aufgrund der langen Hängeohren ein häufiges Problem und erfordern regelmäßige Pflege. Phosphofructokinase-Mangel ist eine beim Springer Spaniel bekannte Erbkrankheit. Epilepsie kann gelegentlich auftreten. Von-Willebrand-Krankheit und Sebaceous Adenitis sind vom Pudel her möglich. Seriöse Züchter lassen beide Elterntiere gesundheitlich untersuchen und genetisch testen. Regelmäßige tierärztliche Vorsorge, aktueller Impfschutz und Parasitenprophylaxe sind selbstverständlich.
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Tarife vergleichenErziehung
Der Springerdoodle erbt die Lernfreude und den ausgeprägten Kooperationswillen beider Elternrassen, was die Erziehung in der Regel sehr angenehm gestaltet. Positive Verstärkung ist die ideale Methode für diesen sensiblen, motivierten Hund. Frühe und umfassende Sozialisierung ist wichtig, um einen selbstsicheren, ausgeglichenen Hund zu entwickeln. Der Rückruf muss besonders konsequent trainiert werden, da der Jagdinstinkt des Springer Spaniels durchschlagen kann. Das Alleinbleiben sollte schrittweise aufgebaut werden, da der Springerdoodle sehr menschenbezogen ist. Hundeschule und Hundesport werden empfohlen. Der Springerdoodle eignet sich gut für engagierte Anfänger.
Geschichte & Herkunft
Der Springerdoodle entstand als gezielte Kreuzung aus English Springer Spaniel und Pudel, hauptsächlich in den USA. Das Ziel war, einen sportlichen, intelligenten Familienhund mit allergikerfreundlichem Fell zu schaffen, der die jagdliche Arbeitsfreude des Spaniels mit der Eleganz und dem hypoallergenen Fell des Pudels verbindet. Die Kreuzung gewann ab den 2000er Jahren an Beliebtheit, als Designerhunde wie Goldendoodle und Labradoodle bereits etabliert waren. Der Springerdoodle ist weniger verbreitet als diese Verwandten, wird aber von Liebhabern für seinen besonders sportlichen Charakter geschätzt. Als Designerhund ist er von keinem offiziellen Zuchtverband anerkannt.
Kosten im Überblick
| Futter | 45,00 €/Monat |
| Versicherung | 25,00 €/Monat |
| Tierarzt (Vorsorge) | 25,00 €/Monat |
| Hundesteuer | 10,00 €/Monat |
| Sonstiges | 25,00 €/Monat |
| Gesamt | 130,00 €/Monat |
| Jährlich | 1.560,00 €/Jahr |
* Durchschnittswerte. Tatsächliche Kosten können je nach Region, Futter und Tierarzt variieren.
Hundehaftpflicht für Springerdoodle
Eine Hundehaftpflichtversicherung ist für Springerdoodle-Besitzer empfehlenswert. Als mittelgroßer, energischer Hund kann der Springerdoodle in bestimmten Situationen Schäden verursachen. In mehreren Bundesländern ist die Haftpflicht für alle Hunde Pflicht. Eine Deckungssumme von mindestens fünf Millionen Euro bietet ausreichenden finanziellen Schutz.
Häufige Fragen zum Springerdoodle
Ist ein Springerdoodle ein guter Familienhund?
Ja, der Springerdoodle ist ein hervorragender Familienhund. Er ist kinderfreundlich und anhänglich und fühlt sich im Familienleben wohl.
Was kostet ein Springerdoodle im Monat?
Die monatlichen Kosten für einen Springerdoodle betragen durchschnittlich 130,00 €. Das umfasst Futter (45,00 €), Versicherung (25,00 €), Tierarzt (25,00 €), Steuer (10,00 €) und Sonstiges (25,00 €).
Ist ein Springerdoodle für Anfänger geeignet?
Ja, der Springerdoodle ist gut für Anfänger geeignet. Er ist lernwillig und verzeiht auch mal Erziehungsfehler.
Wie viel Bewegung braucht ein Springerdoodle?
Der Bewegungsbedarf liegt bei 4/5. Der Springerdoodle braucht viel Auslauf – mindestens 2 Stunden täglich.