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**Beim Rüden:** Beide Hoden werden entfernt (Orchiektomie) **Bei der Hündin:** Beide Eierstöcke werden entfernt (Ovariektomie), manchmal auch zusammen mit der Gebärmutter (Ovariohysterektomie)
**Kastration:** Entfernung der Keimdrüsen — Hormonproduktion hört auf **Sterilisation:** Durchtrennung der Samen- bzw. Eileiter — Hormone werden weiterhin produziert, nur die Fortpflanzung wird verhindert
**Kleine Rassen (bis 15 kg):** Frühestens mit 6 – 9 Monaten, wenn die Geschlechtsreife erreicht ist **Mittlere Rassen (15 – 25 kg):** Ab 9 – 12 Monaten **Große Rassen (über 25 kg):** Ab 12 – 18 Monaten, da sie langsamer ausreifen **Hündinnen:** Idealerweise zwischen der ersten und zweiten Läufigkeit
**Nüchtern** zur OP erscheinen — 12 Stunden vorher kein Futter **Voruntersuchung** mit Blutbild beim Tierarzt Eventuell **Beruhigungsmittel** am Vorabend
Die OP dauert beim **Rüden 20 – 40 Minuten**, bei der **Hündin 45 – 90 Minuten** Sie findet unter **Vollnarkose** statt Die Hündinnen-OP ist aufwendiger, da der Bauchraum geöffnet werden muss Moderne Kliniken bieten auch **laparoskopische (minimal-invasive) Kastration** an
**Body oder Halskrause** tragen, damit der Hund nicht an der Naht leckt **10 – 14 Tage Ruhe** — kein Toben, Springen oder Schwimmen **Fadenzug** nach 10 bis 14 Tagen (bei nicht-resorbierbarem Material) **Kontrolle** beim Tierarzt nach 2 bis 3 Tagen
Kein **Streunen** und Ausreißen bei läufigen Hündinnen Reduktion von **Markierverhalten** und **Rüpelhaftigkeit** gegenüber anderen Rüden Kein Risiko für **Hodentumore** und geringeres Risiko für **Prostataerkrankungen**
Keine **Läufigkeit** mehr — kein blutiger Ausfluss, keine Scheinträchtigkeit Deutlich geringeres Risiko für **Gesäugetumore** (Mammatumore) — der häufigste Tumor bei unkastrierten Hündinnen Kein Risiko für **Gebärmuttervereiterung** (Pyometra) — eine lebensbedrohliche Erkrankung
**Gewichtszunahme** — der Stoffwechsel verlangsamt sich, die Futtermenge muss angepasst werden **Fellveränderungen** — besonders bei Langhaarhunden kann das Fell wolliger und dichter werden (sogenanntes Welpenfell) **Harninkontinenz** bei kastrierten Hündinnen — betrifft bis zu 20 % der Fälle, besonders große Rassen **Verhaltensänderungen** — bei ängstlichen Hunden kann die Kastration die Angst verstärken **Narkoserisiko** — wie bei jeder Operation
Ein **Implantat** wird unter die Haut gesetzt Wirkt je nach Dosierung **6 oder 12 Monate** Simuliert die hormonellen Auswirkungen einer Kastration Ideal, um **vorab zu testen**, ob die Kastration das gewünschte Ergebnis bringt Kosten: **90 – 200 Euro** je nach Chip-Variante
**Rüde:** 150 – 400 Euro **Hündin:** 300 – 600 Euro **Laparoskopische Kastration (Hündin):** 600 – 1.200 Euro **Hormonchip:** 90 – 200 Euro
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